Offroad, Onroad, Adventure-Trip oder Feierabendrunde – Freiheit auf dem Bike klappt nur, wenn es alle Schandtaten mitmacht. Aber braucht man jetzt ein Gravel Bike, einen Cyclocrosser, ein Mountain- oder ein Endurance-Bike? Wir haben 20 spannende Modelle getestet und verraten euch die Antwort.

  Dieser Artikel wurde Ende 2018 aktualisiert. Wir haben diesem Vergleichstest acht weiter Bikes hinzugefügt. Um für Vergleichbarkeit zu sorgen, haben wir sowohl den Testsieger als auch den Kauftipp erneut mitgetestet – das Ergbenis blieb gleich: Das OPEN U.P. ist nach wie vor das beste Gravel-Bike auf dem Markt und das Votec VRX Elite bleibt unser Kauftipp.

Rennradfahren auf der Straße kann manchmal richtig scheiße sein. Der Traum der verkehrsfreien, perfekt asphaltierten Passstraße platzt, wenn wir im Feierabendverkehr zwischen Blechlawinen, ungeduldigem Hupen und spritzwasserspritzenden Rasern Herzrasen bekommen. Wir sind zwar die Härtesten, wenn wir die legendären Pässe dieser Welt aus eigener Muskelkraft erklimmen. Aber leider auch die Schwächsten, wenn wir mit nicht mehr als etwas dünnem Lycra geschützt um die gesetzlichen 1,5 m Abstand zu den Autos kämpfen müssen. Rennradfahrer sind schlau und willensstark, trotzdem haben sie nichts zu melden, wenn die Blechlawine sie von hinten überrollt. Die Lösung ist so simpel wie banal.

Rennradfahren ohne Straße – die Rennrad-Revolution?

„Gravel“ ist für viele nicht nur Hype und Trend, sondern die pragmatische Lösung vieler Probleme, denen wir als Rennradfahrer tagtäglich ausgesetzt sind. Man könnte es als Revolution bezeichnen. Oder einfach nur als Rückkehr zu den Wurzeln: Gravel, zu Deutsch „Schotter“. Es wundert nicht, dass dieser Trend aus den USA kommt, dem Land der dicken Karren und reckless Driver, die Rennradfahrer von der Straße schieben, während der 6-Liter-V8 unison zu „Move bitch, get out the way!“ dröhnt. Immer wieder kommt es zu tragischen Schlagzeilen, die Furcht, auf der Straße überfahren zu werden, ist real – genauso wie die Song-Line von Ludacris “I’m D.U.I., hardly ever caught sober and you about to get ran the FUCK over”. Manche Kämpfe lohnt es nicht, ständig zu kämpfen. Vor allem dann nicht, wenn das Paradies auf Erden wartet und näher ist, als man glaubt: Fast überall gibt es ein unglaubliches Netz an Feld-, Wald- und Schleichwegen, das geradezu darauf wartet, entdeckt zu werden. Dass das Rad mit Rennlenker auf Schotterwege und „Offroad“ gehört, haben die Rennrad-Helden der ersten Stunde auf der Tour de France genauso bewiesen wie es die heutigen Profis bei Paris-Roubaix tun.

Das Testfeld – was ist ein Gravelbike?

Die Frage sollte eher lauten: Welche Art von Bike brauche ich für die Gravel-Ausfahrt? Die Definition von Gravel ist so vielseitig wie der mögliche Einsatzbereich und das persönliche Anwendungsgebiet. Deshalb haben wir für diesen Vergleichstest die spannendsten 12 Bikes, Konzepte und Rahmenmaterialien vereint, um euch die ultimative Orientierung zu bieten. Das Testfeld besteht aus Stahl-, Titan-, Aluminium- und Carbonbikes.
Vom 11.000-Euro-Custombike bis zum 1.700-Euro-Serienrad ist alles mit dabei. Dicke Mountainbike-, griffige Cross- und schmale Semislick-Reifen findet man genauso wie Federelemente, Gepäck-Montagen oder Lichtanlagen mit Nabendynamo.

Bike Gewicht (ohne Pedale) Rahmenmaterial Reifen Preis
DARE GFX S8 8,77 kg Carbon 700 x 45 mm 3.029 €
Canyon Grail CF SLX 8.0 Di2 8,20 kg Carbon 700 x 40 mm 4.499 €
CENTURION Backfire Carbon 4000 8,58 kg Carbon 29″ x 2.2″ 5.599 €
GHOST ENDLESS ROAD RAGE 8.7 9,90 kg Carbon 650B x 47 mm 2.799 €
Lauf True Grit 8,12 kg Carbon 700 x 40 mm 4.410 €
MERIDA MISSION CX 8000 7,77 kg Carbon 700 x 33 mm 4.399 €
ROSE BACKROAD ULTEGRA Di2 8,59 kg Carbon 700 x 40 mm 3.199 €
SCOTT Addict Gravel 10 7,58 kg Carbon 700 x 40 mm 5.799 €
Festka One Gravel 7,80 kg Carbon 700 x 28 mm 4.490 € (Rahmenset)
Legor Cicli LWTUA 9,35 kg Stahl 27,5″ x 2,2″ 3.170 € (Rahmenset)
Merida Silex 9000 8,04 kg Carbon 700 x 35 mm 3.600 €
Moots Routt RSL 8,13 kg Titan 700 x 35 mm 4.684 € (Rahmenset)
Open U.P. 7,68 kg Carbon 700 x 40 mm 3.200 € (Rahmenset)
Rondo Ruut CF2 8,98 kg Carbon 700 x 35 mm 2.999 €
Salsa Cutthroat Force 1 9,81 kg Carbon 29″ x 2,1″ 4.499 €
Specialized Diverge Comp 9,21 kg Carbon 700 x 30/32 mm 2.999 €
Specialized Sequoia Elite 11,71 kg Stahl 700 x 42 mm 1.899 €
Trek Crockett 7 Disc 8,51 kg Aluminium 700 x 32 mm 3.299 €
Trek Procaliber 9.9 SL RSL 9,02 kg Carbon 29” x 2,2” 7.999 €
Votec VRX Elite 8,06 kg Aluminium 700 x 35 mm 2.599 €

*Warum sind zwei Specialized-Bikes im Testfeld? Das Sequoia und das Diverge sind bei unseren Lesern beide sehr populäre und begehrte Bikes, deren Einsatzbereich sich stark überschneidet – wir wollten die Unterschiede herausfinden und euch bei der Kauf-Orientierung helfen.

DARE GFX S8 | 8,77 kg | 3.029 €
Canyon Grail CF SLX 8.0 Di2 | 8,20 kg | 4.499 €
CENTURION Backfire Carbon 4000 | 8,58 kg | 5.999 €
GHOST ENDLESS ROAD RAGE 8.7 | 9,90 kg | 2.799 €
Lauf True Grit | 8,12 kg | 4.410 €
MERIDA MISSION CX 8000 | 7,77 kg | € 4.399 €
ROSE BACKROAD ULTEGRA Di2 | 8,59 kg | 3.199 €
SCOTT Addict Gravel 10 | 7,58 kg | 5.799 €

Festka One Gravel | 7,80 kg | 4.490 €

Legor Cicli LWTUA | 9,35 kg | 3.170 €

Merida Silex 9000 | 8,04 kg | 3.600 €

Moots Routt RSL | 8,13 kg | 4.684 €

Open U.P. | 7,68 | 3.200 €

Rondo Ruut CF2 | 8,98 kg | 2.999 €

Salsa Cutthroat Force 1 | 9,81 kg | 4.499 €

Specialized Diverge Comp | 9,21 kg | 2.999 €

Specialized Sequoia Elite | 11,71 kg | 1.899 €

Trek Crockett 7 Disc | 8,51 kg | 3.299 €

Trek Procaliber 9.9 SL RSL | 9,02 kg | 7.999 €

Votec VRX Elite | 8,06 kg | 2.599 €

Warum stecken wir das Testfeld so weit?

Wir sind dafür bekannt, über den Tellerrand zu schauen sowie Grenzen und Kategorien zu sprengen. Schließlich kann es gut sein, dass sich ein Bike, das man auf den ersten Blick nicht für den definierten Einsatzzweck in Betracht gezogen hätte, viel besser dafür eignet. Ein zu eng gestecktes Testfeld ist so, als würde man auf der Suche nach dem besten Feierabend-Drink nur Biere testen – da würde James Bond nicht nur seinen Martini schütteln.

Der Testloop: Was ist Gravel eigentlich und wo kann ich damit fahren?

Entgegen der Werbung und geiler Image-Videos, die mit epischen Szenen vom Island-Abenteuer, dem Back-Country-Rennen im Wilden Westen oder dem Sabbatical in Patagonien auf „Gravel“ heiß machen wollen, sehen wir das Potenzial und den Haupteinsatz bei normalen Feierabendrunden oder Tagesausflügen. Aus diesem Grund wählten wir einen mit 25 km sehr kompakten, aber dafür sehr abwechslungsreichen Testkurs rund um unser Headquarter in der Nähe von Stuttgart, der es uns ermöglichte, die Bikes in direktem Vergleich zu testen. Der Testparcours beinhaltete flowig technischen Singletrail, Schotterwege, Kopfsteinpflaster-Passagen und Straßen mit unterschiedlichstem Asphalt. Komplettiert wurde die Strecke von einem bis zu 17 % steilen Anstieg, der unsere Beine panierte, einem steilen Downhill, der sogar für manche Mountainbiker eine echte Herausforderung darstellte, und einer Highspeed-Straße, welche die Laufruhe diverser Bikes ans Limit brachte.

Die Testkriterien oder: maximaler Fahrspaß!

Sicherheit, Komfort und die Fähigkeit, jedes Terrain in Angriff zu nehmen, das sind die essenziellen Tugenden eines Gravelbikes. Je nach Gusto des Fahrers und Einsatzgebiet spielen Speed für die schnelle Runde, Anpassungsfähigkeit für Mehrtages-Adventure oder eine Allround-Ausstattung für den täglichen Weg zur Arbeit eine wichtige Rolle. Laborwert-Fetischisten und Milligrammfuchser mögen uns dafür hassen, aber das wichtigste Kriterium war ein emotionales, subjektives und zweifelsfrei auch objektiv messbares: der Fahrspaß!

Was bedeutet Fahrspaß? – Die Test-Crew gibt Aufschluss

Robin, Unternehmer, Ex-MTB-Worldcup-Fahrer, Genießer
„Entschleunigung, Naturerlebnis und Kumpelzeit ohne Zeitstress – ich will ein Bike, mit dem ich die Uhr vergessen und die Zeit genießen kann. Dafür brauche ich ein Bike, das alles mitmacht. Eine integrierte Lichtanlage gibt die Freiheit, auch nach Sonnenuntergang nach Hause zu kommen – es kann ja immer mal passieren, dass sich zu dem Feierabend-mid-ride-beer eine weitere kühle blonde Schönheit gesellt.“
Hannah, Ironman-Finisher, The Telegraph Cycling Podcast
„Mit einem Gravelbike will ich die kleine freche Göre sein können, die ich mit 10 Jahren war. Dafür brauche ich ein sicheres und agiles Bike, das nicht nur Komfort bietet, sondern auf dem ich mich auch komfortabel fühle, um anspruchsvolle Sektionen zu meistern. Freiheit ist Fahrspaß.“
Manuel, Ingenieur, Paris-Roubaix-Experte, Gourmet
„Keine Regeln, neue Wege und bereit für Neues – von einem Gravelbike erwarte ich, dass es vielseitig und schnell ist und dadurch meine Kreativität auf dem Bike fördert statt sie zu limitieren. Als eingefleischter Kilometerfresser möchte ich auch auf dem Asphalt die Geschwindigkeitsendorphine spüren können. Fahrspaß beginnt im Kopf!“
Ben, Wikinger, Crit-Racer, Gravelgott
Unter der Überschrift Gravel sammelt sich alles vom Lycra-Sucker mit Wattmesser bis zum unrasierten Gipsy-Rider, der gerade die Welt umrundet hat – noch nie waren sich Hormonpräparate und Friedenspfeifen so nah. Mein Motto: Always Vollgas! Deshalb brauche ich ein robustes, simples und für den Fahrspaß agiles Bike.“
Andreas, Südamerika-Eroberer, Designer, Profi-Overnighter
“Gravelbikes sind für’s leichte Bikepacking wie geschaffen. Essentiell für Trips mit mehr als einer Übernachtung sind Komfort, Standardteile, genügend Montagepunkte für Flaschenhalter und ein großes Rahmendreieck für die Rahmentasche. Stahl- oder Titanrahmen sind ideal wenn’s lang und grob wird, mit etwas mehr Vorsicht und Schutzfolie kann Carbon aber oft mehr Komfort und weniger Gesamtgewicht bieten.”
Ente, Naturexperte
Quak quack quack, Quaak.
Quack quak quak Quack quack,
Quaak-quak.
Quak.

Tops und Flops

Oftmals sind es die Details, die den Unterschied machen: gelungene Integration, erstklassige Ergonomie und mit bedacht gewählte Komponenten. Hier findet ihr alle Tops und Flops der Bikes aus unserem großen Vergleichstest.

Tops

Singlespeed? Kein Problem! Die horizontal justierbaren Ausfallenden machen es möglich.
Männer-Neid: Das Salsa Cutthroat hat ein Sixpack an seinem Carbon-Körper und gewinnt damit den Bier-Contest. Mit seinem super sicheren Fahrverhalten kann das Salsa das auch tragen.
„Es werde Licht!“, sagte das iPhone zu unseren Testern des Ghost Gravel-Bikes
Notwendiges Übel: Der SONdelux-Nabendynamo versorgt die hervorragende Supernova-Lichtanlage mit Strom. Allerdings sind die rund 250 g Mehrgewicht in der Front spürbar.
„Beers or Gears“ – das Konzept dahinter muss man an dieser Stelle wohl nicht weiter erläutern. Ein schönes Detail am Lauf.
Ready for the future: Wer will, kann eine versenkbare Teleskopsattelstütze nachrüsten und den Zug direkt intern verlegen – ein weiterer Beleg für die Detailliebe des Votec.
Die Shimano Ultegra Di2-Hebel kombiniert Mattia mit einem Shimano XT-Schaltwerk – die Funktion ist tadellos, die Schaltlogik ähnlich programmiert wie bei der SRAM Red eTap. Zudem kommen XTR-Bremsen zum Einsatz.

Flops

Die Tufo Comtura Duo 28-mm-Reifen sind nicht für den Gravel-Einsatz geeignet und limitieren jegliche Offroad-Ambitionen des Festka.
Unschön und nervig: Die Zugverlegung verursacht einen großen Kabelbogen, so stößt man im Sprint mit dem Knie ständig an die Züge an. Eine interne Zugverlegung macht nur dann Sinn, wenn Kabelein- und Kabelaustritt richtig konzipiert sind.
Nur hochwertiger Stahl bietet eine zeitgemäße Performance. Im Gegensatz zum teureren Expert-Modell kommt bei dem von uns getesteten Specialized Sequoia Elite ein günstiger Stahl-Rohrsatz zum Einsatz: Das merkt man nicht nur beim Gewicht, sondern auch bei Handling und Präzision.
Mangelnde Integration: Die Di2 Junction-Box am ROSE ist recht altmodisch unter dem Vorbau montiert.
Die vielen Details der ARMY-Lackierung am DARE dürften für einige etwas zu unruhig sein.

Was ist das beste Gravelbike?

Auch wenn Gravelbikes sich nicht klar definieren lassen, gibt es doch einen klaren Gewinner, der die Testkriterien Fahrspaß, Sicherheit, Variabilität und Komfort perfekt miteinander vereint: das Open U.P. Dank einiger wichtiger Rahmen-Updates kann sich der Gravel-Pionier weiterhin gegen die starke Konkurrenz behaupten und begeistert mit seiner überragenden Fahrperformance – da das Bike nur als Rahmenset (3.200 €) erhältlich ist, lässt es sich je nach Einsatzbereich vielseitig aufbauen. Dicht gefolgt wird der Testsieger von dem Votec VRX Elite, das mit seinem günstigen, aber sehr gelungenen Alurahmen, super Fahreigenschaften und tadellos hochwertiger Ausstattung für 2.599 € ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und den begehrten Kauftipp abräumt.

Für Fahrer mit spezielleren Wünschen, haben wir hier noch drei interessante Optionen:

Wer individuelle Träume aus Stahl wahr werden lassen möchte, sollte sich die Maßrahmen-Schmiede Legor Cicli aus Barcelona genauer anschauen. Das LWTUA überzeugte mit der cleversten Ausstattung und bewies, dass pragmatisches Know-how des Rahmenbauers Gold wert ist.

Abenteurer werden mit dem Salsa Cutthroat Force 1 glücklich, das nicht nur Platz für einen Sixpack Bier bietet, sondern mit seinem Renntraktorfeeling für jedes Abenteuer gerüstet ist. Für die Crosser und Speed-Enthusiasten unter uns bietet das Trek Crockett 7 Disc einen optimalen Kompromiss. Von schneller Feierabendrunde bis zum gelegentlichen Cyclocross-Rennen am Wochenende ist alles möglich. Die Rahmendetails lassen aber leider etwas Liebe vermissen.

Laborwert-Fetischisten und Milligrammfuchser mögen uns dafür hassen, aber das wichtigste Kriterium war ein emotionales, subjektives und zweifelsfrei auch objektiv messbares Charakteristikum: Der Fahrspaß!

Alle Bikes im Test: Festka One Gravel | Legor Cicli LWTUA | Merida Silex 9000 | Moots Routt RSL | Open U.P. | Rondo Ruut CF2Salsa Cutthroat Force 1 | Specialized Diverge Comp | Specialized Sequoia Elite | Trek Crockett 7 Disc | Trek Procaliber 9.9 SL RSL | Votec VRX Elite | DARE GFX S8 | Canyon Grail CF SLX 8.0 Di2 | CENTURION Backfire Carbon 4000 | GHOST ENDLESS ROAD RAGE 8.7 | Lauf True Grit | MERIDA MISSION CX 8000 | ROSE BACKROAD ULTEGRA Di2 | SCOTT Addict Gravel 10

Text: Benjamin Topf, Manuel Buck, Benjamin Suhr, Robin Schmitt, Hannah Troop Fotos: Valentin Rühl, David Rößler

Über den Autor

Benjamin Topf

GRAN FONDO Redakteur Ben lebt in Leonberg, er ist mit Leib und Seele Reporter für das Event vor der Afterparty. Daneben ist er auch noch Möchtegern-Whiskey- Kenner.
Seit dem Kindergarten beschäftigt er sich mit Fahrrädern, und mit Hilfe seiner Bike-PR-Erfahrung und seines Social Media Backgrounds drückt er sich gerne in elaborierten Schachtelsätzen aus, ohne dabei ein völlig subjektives Urteil zu vermeiden. Sarkasmus ist offensichtlich nicht sein Ding.