Mit Vario-Geometrie und frischem Design präsentierte die neue Marke Rondo auf der Berliner Fahrradschau ihr erstes Bike. Das Rondo Ruut soll Gravel- und Endurance-Bike vereinen und die Antwort auf die Frage nach dem perfekten Allrounder sein. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, mal genauer hinzuschauen.

Eine neue Marke? Ja und nein, denn hinter Rondo stecken altbekannte Größen der Bikeszene. Unter den Gründern befinden sich die Macher der MTB-Marke NS Bikes, die erst kürzlich ihr erstes Dropbar-Bike vorgestellt haben, sowie den kreativen Köpfen von Creme Cycles.

Mit dem Ruut will Rondo den Gravelmarkt aufmischen. Vor allem das Design mit dem Knick im Oberrohr und am Hinterbau sticht sofort ins Auge. Das Designelement soll zusätzlichen Komfort bringen.

Das Highlight des Ruut ist sicher die Vario-Geometrie. Die TwinTip-Gabel bietet die Möglichkeit, die Charakteristik des Bikes von „Racing“ auf „Endurance“ zu ändern – je nachdem, was gerade so im Eventkalender steht.

Über den Flip-Chip an der Vorderachse lässt sich die Geometrie verstellen.

Ordentlich Platz für breite Reifen hat das Ruut auch im Programm. Mit bis zu 42 mm auf 700c-Felgen oder bis zu 2,2″ auf 650b sollte man für so ziemlich jedes Abenteuer gerüstet sein.

Viele kleine Feinheiten zeigen die Liebe zum Detail. Das beginnt bei der toll abgestimmten Lackierung von Rahmen und Gabel und reicht über die knallig schimmernden Naben bis hin zur farblich passenden Rondo-Wasserflasche. Das Rondo Ruut wird ab Mitte des Jahres beim deutschen Vertriebspartner Sports Nut zu haben sein und kommt in Aluminium, Stahl und Carbon.

„Stop F*cking Around!“ Wir nehmen uns jetzt mal das Motto der Marke zu Herzen und gehen eine Runde durch die Wälder graveln.

Alle weiteren Details findet ihr auf der Rondo Website und hier geht es zu den restlichen Highlights der Berliner Fahrradschau.

Text: Manuel Buck Fotos: Benjamin Topf