Das neue Specialized Diverge-Gravel-Bike ist da – gut 30 Jahre, nachdem das erste Rad für die Schotterpiste präsentiert wurde. Was hat sich seitdem in Sachen Geometrie getan, entflieht man mit dem Diverge dem Alltag und eignet es sich als Haribo-Transporter? Wir haben es zum ersten Test über Gironas Schotterpisten gejagt!

Specialized S-Works Diverge | 8,31 kg in Größe 56 | 9.999 € | Hersteller-Website

14 Jahre ist es inzwischen her, dass in Kansas das erste Dirty Kanza Gravel-Rennen ins Leben gerufen wurde. Eine überschaubare Anzahl von 34 Gravel-Verrückten jagte mit ihren Bikes durch die unbarmherzigen Flint Hills. Die Zahl der Teilnehmer hat sich inzwischen auf 3.400 Fahrer verhundertfacht und der Boom hält weiter an. Aber ist Gravel wirklich ein komplett neues Fahrrad-Genre? Natürlich nicht! Bereits vor mehr als 30 Jahren erblickte das Specialized RockCombo 1989 das Licht der Welt. Stahlrahmen, 40 mm breite 26”-Reifen und Dropbar – das erste ATB (All-Terrain-Bike) war geboren und ist im Jahr 2020 präsenter denn je. Klar, der Name ist ein anderer und wir nennen grobstollige Spaßmaschinen mit Rennradlenker nun Gravel-Bikes. Aber eins ist offensichtlich: Name und Bezeichnung der Kategorie sind völlig nebensächlich. Wir sind damals aus reiner Freude an der Sache Fahrrad gefahren und radeln auch heute noch mit einem Grinsen im Gesicht durch die Gegend – genau darum geht es!

Wer aber sind eigentlich „wir“? Am Anfang jeder Entwicklung steht für Bike-Konstrukteure die Frage, für wen und für welchen Einsatz das Fahrrad gebaut wird. Welche Art von Gravel-Bike soll es werden? Was ist eigentlich Gravel? Wer fährt überhaupt Gravel und wo fahren diese Menschen herum? Fragen über Fragen, die allerdings für die Entwicklung des Specialized Diverge nach eigenen Angaben keine Rolle gespielt haben. Stattdessen sind die US-Amerikaner zurück an die Basis gegangen: Warum fahren wir Rad? Was treibt uns an? Für Specialized eine klare Sache: Wir wollen von Natur aus erkunden, erforschen und Neues entdecken. Bloß schnell weg von den übermotorisierten Autos, raus aus den reizüberfluteten Städten und rein ins Abenteuer! Wir wollen dem ganzen Trubel und Alltagsrauschen entkommen. Also haben die Entwickler von Specialized ihre Beantwortung dieser Fragen mit zwei Rädern versehen und das aus ihrer Sicht ultimative Fluchtfahrzeug vorgestellt – das brandneue Specialized Diverge!

Was ist neu am Specialized Diverge 2021?

Specialized verfolgt beim Diverge den Ansatz, dass ein gewisses Maß an Federung und Komfort zu einer höheren Geschwindigkeit führt. Welchen Nutzen hat ein Bike, das steif und aerodynamisch ist, jedoch keine 10 Minuten im Unterlenker gefahren werden kann? Das während der Fahrt einstellbare Future Shock 2.0-System soll den nötigen Komfort bieten, um auch ruppige Wege mit hohem Speed überfliegen zu können. Leider ist die Version mit einstellbarer Dämpfung nur den Top-Modellen vorbehalten. Das Future Shock 2.0-System soll dabei effizienter sein als eine Federgabel, die bauartbedingt einen Einfluss auf den Antrieb und auch das Handling eines Bikes hat. Nicht die Laufräder selbst sollen gefedert werden, sondern der Fahrer auf dem Bike!

Für den Komfort verantwortlich: das einstellbare Future Shock 2.0-System

Das neue Specialized Diverge nimmt Reifen bis zu einer Größe von 700 x 47C (700 x 42C bei montierten Schutzblechen) oder 650 x 54B auf, trotzdem bleiben auf beiden Seiten des Reifens 6 mm Platz frei für den Schlamm oder Dreck, der sich ansammelt. Die Kettenstrebe auf der Antriebsseite ist im Bereich des Reifens massiv statt hohl. Dieser Kniff ermöglicht die große Reifenfreiheit trotz Kettenstreben, die nur 425 mm lang und im Vergleich zu vielen Mitbewerbern nicht heruntergezogen sind.

Massive Kettenstrebe für großzügige Reifenfreiheit
Das Diverge nimmt bis zu 700 x 47C breite Pneus auf

Auch das Diverge bekommt in den Top-Versionen die praktische SWAT-Box im vergrößerten Unterrohr spendiert, um kleinere Gegenstände wie Jacke, Ersatzschlauch, Mini-Tool, Gaskartusche oder eben einige Tüten Haribo immer dabeizuhaben. Die SWAT-Box befindet sich unter dem Flaschenhalter im Unterrohr und lässt sich mit etwas Übung sogar während der Fahrt öffnen. In Sachen Gewichtsverteilung ist das Verstauen der Essentials hier weitaus sinnvoller als in der herkömmlichen Satteltasche.

Den Hohlraum im Unterrohr clever genutzt: Die SWAT-Box bietet massig Platz.
3x Haribo (280 g) + Jacke + Ersatzschlauch + Pumpe …
… oder unser Favorit als reiner Haribo-Transporter mit 460 g Zuladung. Prioritäten müssen gesetzt werden! 😉

Sowohl die Gabel als auch das Oberrohr und die Unterseite des Unterrohrs sind mit ausreichend Anschraubpunkten versehen. Zwischen den Sitzstreben ist eine kleine Brücke montierbar, um ein Schutzblech zu installieren. Die neue Carbon-Sattelstütze, erhältlich mit 20 oder 0 mm Versatz, orientiert sich an der Pavé-Stütze aus dem Specialized Roubaix (zum Test) und soll den Komfort ausbalancieren, der von der Front generiert wird.

Anschraubpunkte für vier Flaschen / Taschen am Hauptrahmen …
… und zwei Anschraubpunkte je Gabelseite

In welchen Versionen/Ausstattungen ist das Specialized Diverge erhältlich?

Angeboten wird das Diverge in sechs Carbon-Versionen, drei Alu-Versionen und zwei Alu-Versionen mit Flatbar und entsprechend angepasster Geometrie. Außerdem deckt es viele Konfigurationen mit 1-fach-, 2-fach-, mechanischer und elektronischer Schaltgruppe ab – Auswahlmöglichkeiten en masse! Die Vielfalt der verschiedenen Versionen ist gut aufeinander abgestimmt und aus unserer Sicht definitiv sinnvoll. Der Trend von 1-fach-Schaltgruppen ist dabei klar zu sehen. Den Einstieg in die Carbon-Welt macht das Diverge Base mit FACT 8r-Carbonrahmen, Future Shock 1.5 (ohne einstellbare Dämpfung), SRAM Apex-Bremsen und mechanischer 1×11 Apex-Schaltgruppe. Das Diverge Comp erhält den höherwertigen FACT 9r-Carbonrahmen, Future Shock 2.0 (mit einstellbarer Dämpfung), die mechanische 2×11 Shimano GRX-Schaltgruppe und eine SWAT-Box. Das Topmodell S-Works Diverge trumpft mit FACT 11r-Carbonrahmen, SRAM RED eTap AXS 1×12-Schaltgruppe, Carbon-Laufradsatz und verstellbarer Dropper-Post und ist auch als Rahmenset erhältlich.

Dem S-Works Diverge vorbehalten: SRAM RED eTAP AXS-Schaltgruppe ….
… FACT 11r-Carbonrahmen ….
… und verstellbare Dropper-Post

Einen anderen Weg geht das Diverge EVO mit Flatbar-Lenker und darauf ausgelegter Geometrie. Es soll die Grenzen eines Gravel-Bikes noch mal verschieben und selbst die größten technischen Herausforderungen meistern, die auf dem Trail lauern. Der Reach-Wert wurde dafür weiter verlängert, der Lenkwinkel flacher gestaltet und das Tretlager herabgesenkt. Dadurch soll man im statt über dem Bike sitzen und auch Downhills meistern können, bei denen man vorher abgestiegen wäre. Ein absoluter Spaßgarant also!

Unser Test-Bike, das Specialized S-Works Diverge 2021, weist folgende Ausstattung auf:

Schaltgruppe SRAM RED eTap AXS, 1 x 12, 42T
Kassette SRAM XG-1295 Eagle, 10–50T
Bremsen SRAM RED Hydro, 160/160 mm
Laufräder Roval Terra CLX, 25 mm Maulweite, 32 mm Tiefe
Reifen Specialized Pathfinder Pro 700 x 38C
Sattelstütze X-Fusion Manic Dropper-Post, 50 mm Hub
Lenker Easton EC70 AX Carbon, 420 mm
Vorbau S-Works Future-Vorbau, 90 mm
Gewicht 8,31 kg in Größe 56
Preis 9.999 €
Verfügbarkeit ab sofort beim Specialized-Händler

Übersicht der sechs Carbon-Versionen

Modell Base Sport Comp Expert Pro S-Works
Carbon-Level 8r 8r 9r 9r 9r 11r
Schaltgruppe Apex 1 x 11 GRX 2 x 11 GRX 2 x 11 GRX Di2 1 x 11 Force eTap AXS 1 x 12 RED eTap AXS 1 x 12
Kurbelübersetzung 40T 46/30T 48/31T 40T 42T 42T
Kassettenübersetzung 11–42T 11–34T 11–34T 11–42T 10–50T 10–50T
Breite der Felgen Alu 21 mm Alu 24 mm Alu 24 mm Alu 24 mm Carbon 25 mm Carbon 25 mm
Future Shock-Version 1.5 1.5 2.0 2.0 2.0 2.0
SWAT-Box nein nein ja ja ja ja
Preis 2.499 € 2.999 € 3.799 € 4.999 € 6.999 € 9.999 €


Geometrie des Specialized Diverge 2021

Die Geometrie wurde im Vergleich zum Vorgänger noch progressiver gestaltet. Der Reach-Wert ist 13 mm höher (in Größe 56) und der Radstand hat sich dadurch um 38 mm verlängert – Toe-Overlap sollte damit der Vergangenheit angehören. Der Gabelversatz wurde um 5 mm vergrößert und der Vorbau verkürzt; die Länge des Cockpits blieb damit gleich. Das Tretlager wurde um 6 mm angehoben, um Pedalaufsetzer zu vermeiden.

Größe 44* 49 52 54 56 58 61 64*
Sattelrohr 363 mm 390 mm 430 mm 470 mm 500 mm 530 mm 560 mm 590 mm
Oberrohr 515 mm 529 mm 542 mm 558 mm 573 mm 589 mm 605 mm 628 mm
Steuerrohr 99 mm 99 mm 104 mm 116 mm 133 mm 159 mm 185 mm 209 mm
Lenkwinkel 69,50° 70,00° 70,50° 71,25° 71,75° 71,75° 71,75° 72,25°
Sitzwinkel 74,50° 74,00° 73,75° 73,50° 73,50° 73,50° 73,50° 73,00°
Kettenstrebe 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm
BB Drop 80 mm 80 mm 80 mm 80 mm 80 mm 80 mm 80 mm 80 mm
Radstand 1.016 mm 1.019 mm 1.026 mm 1.032 mm 1.042 mm 1.059 mm 1.076 mm 1.088 mm
Reach 357 mm 365 mm 374 mm 383 mm 392 mm 401 mm 410 mm 419 mm
Stack 568 mm 571 mm 577 mm 592 mm 610 mm 634 mm 659 mm 684 mm

*Die Rahmengrößen 44 und 64 sind nur für die Einsteigermodelle Diverge Base und Diverge Sport mit 8r-Carbonrahmen erhätlich. Die Diverge-Modelle Comp, Expert, Pro und S-Works sind nur in den Rahmengrößen 49 bis 61 verfügbar.

Selbst in Rahmengröße 49 ….
… ist dank verlängertem Radstand kein Toe-Overlap möglich

Die folgende Tabelle zeigt die Geometrie-Entwicklung vom ersten Modell aus dem Jahr 1989 bis zum aktuellen 2021er Modell. Die Unterschiede sind für einen Zeitraum von über 30 Jahren überschaubar!

Geometrie 2021 vs. 2018 vs. 1989 (in Größe 56)

Modell 2021 2018 1989
Sattelrohr 500 mm 500 mm 498 mm
Oberrohr 573 mm 561 mm 580 mm
Steuerrohr 133 mm 178 mm
Lenkwinkel 71,75° 72,50° 71,00°
Sitzwinkel 73,50° 73,50° 72,50°
Kettenstrebe 425 mm 421 mm 434 mm
BB Drop 80 mm 85 mm
Radstand 1.042 mm 1.025 mm 1.063 mm
Reach 392 mm 379 mm
Stack 610 mm 613 mm
Specialized S-Works Diverge 2021
Specialized S-Works Diverge 2018 (zum Test)

Das Specialized S-Works Diverge im ersten Test

Kurz vor Ausbruch der Corona-Krise hatten wir noch die Chance, das Specialized Diverge auf den feinsten Schotterpisten rund um Girona zu testen. Auf den ersten Blick sieht das neue Diverge fast so aus wie sein Vorgänger und das trotz der Tatsache, dass es eine Vielzahl technischer Neuerungen beherbergt. Hightech-Understatement sozusagen – hier haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet! Tief heruntergezogene Kettenstreben sucht man ebenso wie exotische Rahmenformen vergebens. Stattdessen weiß das brandneue Diverge durch technische Finesse und aufwendige Lackierungen zu punkten. An dieser Stelle können wir euch versichern, dass die Farben der Lackierungen in natura noch mal knalliger und hochwertiger sind als auf dem Bildschirm. Wer sagt denn, dass Fluchtfahrzeuge unauffällig sein müssen, wenn die Verfolger sowieso innerhalb der ersten Sekunden abgeschüttelt werden? Genau das ist mit dem Diverge nämlich der Fall. Es ist leichtfüßig und direkt im Antritt und lässt sich ausgesprochen bereitwillig beschleunigen. Mit dem Diverge könnt ihr auch den lästigsten Verfolger abhängen – die nötige Power in den Beinen vorausgesetzt!

Feinste Gravel-Pisten …
… um Girona

Die Effizienz in der Ebene ist sehr gut, das Future Shock 2.0-Konzept von Specialized geht voll auf und ihr könnt auch auf der Schotterpiste für längere Zeit entspannt im Unterlenkergriff fahren. Der montierte Specialized Pathfinder-Reifen in 700 x 38C überzeugt mit geringem Rollwiderstand auf der Straße und zeigt sich auf kompakten Untergründen als schneller Allrounder. Wer das Diverge also auf der Straße und auf kompakten Schotterpisten bewegen möchte, findet hier den richtigen Pneu. Aber nicht nur in der Ebene profitiert ihr von der hohen Effizienz des Specialized. Auch in den Bergen klettert es sehr bereitwillig und Körner sparend. Trotz des 42 T-Kettenblattes kommt man dank des geringen Gesamtgewichts und vor allem aufgrund der riesigen 10–50 T-Kassette mit 500 % Bandbreite auch steile Rampen hinauf.

Dank enormer Laufruhe kann man neben einer Hand auch mal einen Fuß vom Bike nehmen! 😉

Sobald Asphalt und kompakte Wege hinter euch liegen und die Reifen des Diverge Trail-Boden berühren, geht der Spaß so richtig los – für euch und das Bike! Der Geradeauslauf profitiert enorm vom langen Radstand und dem vergrößerten Reach und das Gravel-Bike glänzt mit enormer Laufruhe. Es marschiert souverän durch technisch anspruchsvolles Gelände und vermittelt dabei ein hohes Maß an Vertrauen. Wenn man größeren Hindernissen ausweicht, muss man etwas weiter auslenken und das Heck zeigt sich eine Spur weniger agil als die Front. Auf einer Skala von quirlig-agil bis ausgesprochen laufruhig befindet sich das Diverge also ein ganzes Stück weiter auf der laufruhigen Seite. Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass die Lenkimpulse des Fahrers direkt umgesetzt werden und sich das Diverge trotz der Länge einfach bewegen lässt.

Das Future Shock 2.0-System funktioniert sehr gut und erhöht den Komfort enorm. Die Dämpfung kann an den Topmodellen im Handumdrehen an einem Regler eingestellt werden, der die Vorbaukappe ersetzt. So kann man den Komfort an der Front an die jeweilige Fahrsituation anpassen. Mit Dropper-Post ist das Heck bauartbedingt etwas weniger komfortabler als die Front. Wer auf eine versenkbare Stütze verzichten kann und stattdessen auf eine Carbon-Sattelstütze setzt, wird sich über das harmonisch ausgeglichene Maß an Komfort freuen. Hier lassen die verschiedenen Ausstattungsvarianten genügend Spielraum zu, damit ihr euch selbst verwirklichen könnt. Die Specialized-Philosophie, den Fahrer auf dem Rad und nicht die Laufräder selbst zu federn, macht in Sachen Komfort absolut Sinn. Die Dämpfung hilft jedoch nur bis zu einem gewissen Maß, wenn es um die Traktion geht – hier sehen wir noch Entwicklungspotenzial. Glück gehabt, liebe Specialized-Ingenieure, es gibt auch in Zukunft noch was zu tun! 😉

Sobald der Trail ruppiger wird und sich zu dicken Wurzeln größere Steine gesellen, kommt so manches Gravel-Bike an seine Grenzen. Nicht so das Diverge mit Dropper-Stütze! Es bietet unglaublich viel Vertrauen und Sicherheit im Downhill auf allen Untergründen und macht es dem Fahrer leicht, seine Komfortzone zu verlassen. Auch der montierte Pathfinder reagiert beim Ausbrechen sehr berechenbar. Wir konnten das Specialized Diverge außerdem mit dem Tracer in 700 x 47C testen – eine gute Wahl für alle, die das Diverge zum überwiegenden Teil auf Schotter und auch auf losen Untergründen testen wollen! Für die zügige Flucht in Richtung Wildnis eignet sich der Tracer genauso wie für aggressiveren Trail-Spaß. Wer die Home-Trails auf dem Diverge unsicher machen möchte und das Bike dabei aggressiv und sportlich aktiv bewegt, sollte darauf achten, ausreichend Druck auf dem Vorderrad zu haben. Der lange Reach verlangt in diesem Szenario eine aktive Gewichtsverlagerung. Auch die Dämpfung des Future Shock 2.0-Systems sollte hier geschlossen werden, um bei großen Kompressionen ein regelmäßiges Durchschlagen zu verhindern.

Unser Fazit zum Specialized S-Works Diverge

Das Specialized S-Works Diverge glänzt nicht nur mit einer tollen Optik, sondern auch mit besten Allround-Eigenschaften. Als absoluter Spaßgarant mit einer Extraportion Sicherheit richtet es sich an einen sehr breiten Fahrerkreis. Und überzeugt ihn mit einer tollen Beschleunigung, geballter Trail-Performance und der weiterentwickelten einstellbaren Future Shock 2.0-Dämpfung. Lust auf ein Bike, mit dem ihr den Alltagsstress hinter euch lassen könnt? Dann ist das brandneue Diverge euer perfektes Fluchtfahrzeug!

Tops

  • sehr gelungene Optik
  • einstellbare Future Shock 2.0-Dämpfung
  • Allround-Performance
  • viel Sicherheit auch im technisch anspruchsvollen Terrain
  • viele Anschraubpunkte
  • auch in kleinen Größen kein Toe-Overlap

Flops

  • einstellbare Future Shock 2.0-Dämpfung nur an den Top-Modellen

Mehr Informationen zum Specialized Diverge findet ihr unter specialized.com

Ihr wollt wissen, wie sich andere Gravel-Bikes im Test schlagen? Unseren großen Gravel-Bike-Vergleichstest findet ihr hier und eine Übersicht über alle von uns getesteten Bikes gibt es hier.

Text: Philipp Schwab, Benjamin Topf Fotos: Benjamin Topf, Etienne Schoeman, Jojo Harper