Mit dem SHAVE FFX stellt ROSE das Topmodell der neuen Race-Plattform vor – entwickelt, um die Unibet Rose Rockets-Profis auf Augenhöhe mit den Großen im Peloton zu bringen. Der Anspruch: maximale Renn-Performance, mehr Effizienz und ein spürbarer Fokus auf Aerodynamik. Was kommt raus? Ein radikales Aero-Konzept oder die Weiterentwicklung des X-LITE zum Aero-Race-Allrounder?

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Rose Shave FFX | 6,66 kg in Größe M | 8.500,00 € | Hersteller-Website

Alles neu für 2026? Mit den neuen ROSE SHAVE, SHAVE FF und SHAVE FFX stellt ROSE BIKES sein Rennrad-Portfolio neu auf. Ähnlich wie im Gravel-Segment mit dem BACKROAD FF geht ROSE den Weg der „Fast Forwardisierung“ nun auch auf der Straße. Während SHAVE FF und SHAVE FFX als kompromisslose High-Performance-Rennmaschinen die Rolle des X-LITE übernehmen sollen, soll das SHAVE das bisherige REVEAL ersetzen – allerdings nicht mehr als klassisches Endurance-Bike. Stattdessen spricht ROSE von Race Comfort: einem rennsportlich ausgelegten Konzept, das Performance und Komfort miteinander verbinden und damit eine breitere Zielgruppe ansprechen soll.

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Auf dem Papier spricht ROSE beim SHAVE FFX von einem Aero-Rennrad. Gemeint sind dabei weniger extreme Rohrformen oder visuelle Aero-Statements, sondern ein ganzheitlicher Ansatz: aerodynamisch optimierte Rohrquerschnitte, ein auf Effizienz getrimmtes Gesamtsystem und die klare Ausrichtung auf Renntempo bei hohen Geschwindigkeiten. Optisch bleibt das SHAVE FFX dabei bewusst zurückhaltend. Während Hersteller wie Factor oder Cervélo Aerodynamik zunehmend über ausgefallene Formen und kompromisslose Konzepte definieren, verfolgt ROSE einen Ansatz mit klarer Allround-DNA.

In der Praxis stellt sich damit weniger die Frage nach einem radikalen Neuanfang, sondern vielmehr nach der konsequenten Weiterentwicklung: Wie viel X-LITE steckt noch im SHAVE FFX – und wie stark verschiebt ROSE den Fokus in Richtung Aerodynamik? Wir konnten das Bike bereits vor dem offiziellen Launch auf den kurvigen Straßen rund um Cadaqués an der Costa Brava fahren und klären, wie es sich anfühlt, was es besonders gut kann – und für wen es die richtige Wahl ist.

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Evolution mit Aero-Fokus? – Das ROSE SHAVE FFX im Detail

Für ein modernes Aero-Rennrad wirkt das SHAVE FFX auf den ersten Blick erstaunlich vertraut. Die Proportionen erinnern an das X-LITE, bei genauerem Hinsehen zeigen sich die aerodynamischen Anpassungen dennoch deutlich: breitere Rohrquerschnitte, eine tiefer gezogene Front und klare Übergänge. Gleichzeitig bleibt das Heck mit schlanken Sitzstreben bewusst klassisch. Statt eines kompromisslosen Aero-Monsters entsteht so ein Rennrad, das Race-Performance nicht über extreme Formen sucht, sondern über ein ausgewogenes Verhältnis von Aerodynamik und Gewicht.

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Das tief gezogene Steuerrohr unterstreicht den Aero-Anspruch. Die dunkelgrüne Lackierung entfaltet ihre Tiefe erst im richtigen Licht.
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Die tief ansetzenden Sitzstreben sollen den Luftwiderstand weiter reduzieren und greifen eine Formensprache auf, die man in ähnlicher Ausprägung bereits vom X-LITE kennt.

Genau hier lohnt ein kurzer Blick auf die Entwicklung moderner Aero-Konzepte. Vor fünf oder sechs Jahren hätte man ein Bike wie das SHAVE FFX noch klar in die klassische Aero-Schublade gesteckt: tiefe Front, integrierte Züge, optimierte Rohrquerschnitte – fertig. Heute haben sich die Kategorien verschoben. Aero bedeutet längst nicht mehr nur maximal tiefe Rahmenformen, sondern ist zu einem ganzheitlichen Ansatz gereift, der Laufräder, Cockpit und Sitzposition in die Aerodynamik einbezieht. Zeit also für einen reinen Aero-Vergleichstest?

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Nicht nur der Name “SHAVE” ist neu …
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… am Steuerrohr ersetzt der volle ROSE-Schriftzug das frühere „R“ und sorgt für ein cleaneres, stimmigeres Erscheinungsbild.

Das SHAVE als neue Rennrad-Plattform

ROSE ordnet die SHAVE-Modelle auch preislich klar nach Anspruch und Einsatzzweck. Den Einstieg bildet das SHAVE als sogenannte „Race-Comfort-Variante“ und Nachfolger des REVEAL. Es teilt die aero-optimierte Designsprache der SHAVE-Familie, kombiniert diese jedoch mit einer komfortorientierteren Geometrie mit höherer Front, kürzerem Oberrohr und auf Langstrecke und Alltag ausgelegten Komponenten. Mit elektronischer Schaltung startet das SHAVE bei 3.600 € (Shimano 105 Di2) und reicht bis 5.200 € (SRAM Force AXS). Ein Test hierzu steht noch aus.

Shave slate 105
SHAVE | Slate | Shimano 105 Di2 | 3.600 €
Shave slate Rival
SHAVE | SRAM Rival AXS | Slate | 3.800 €
Shave sage Ultegra
SHAVE | Shimano Ultegra Di2 | Sage | 5.000 €
Shave supersonic grey Force
SHAVE | SRAM Force AXS | Supersonic Grey | 5.200 €
Shave FF Bubblegum Ultegra
SHAVE FF | Shimano Ultegra Di2 | Bubblegum | 5.600 €
Shave FF supersonic grey Ultegra
SHAVE FF | Shimano Ultegra Di2 | Supersonic Grey | 5.600 €
Shave FF silver Force
SHAVE FF | SRAM Force AXS | Silver | 5.900 €
Shave FFX ghost pearl greenl DuraAce
SHAVE FFX | Shimano Dura-Ace Di2 | Ghost Pearl | 8.000 €
Shave FFX liquid racing greenl DuraAce
SHAVE FFX | SRAM Red Axs | Liquid Racing Green | 8.500 €

Daneben positioniert sich das SHAVE FF als direkter Nachfolger des X-LITE. Rahmenform und Race-Geometrie sind mit dem FFX identisch und klar auf maximale Performance getrimmt. Je nach Ausstattung liegt das SHAVE FF zwischen 5.600 € und 5.900 €.

An der Spitze steht schließlich das SHAVE FFX als kompromissloses Topmodell. Das beste Carbon-Layup, neue ROSE Carbon-Laufräder mit VONOA Carbon-Speichen sowie die Topgruppen von Shimano und SRAM unterstreichen den hohen Anspruch. Preislich startet das FFX bei 8.000 € und endet bei 8.500 €. Erhältlich ist das ROSE SHAVE FFX in zwei Farben. Das dunkle Grün unseres Testbikes schimmert, scheint je nach Lichteinfall zwischen edel und unscheinbar.

Ganzheitlich gedacht: Die Ausstattung des ROSE SHAVE FFX

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Rose Shave FFX 2026

8.500 €

Ausstattung

Sattelstütze ROSE Shave D-Shaped
Bremsen SRAM RED AXS 160/140 mm
Schaltung SRAM RED AXS 2 x 12
Kettenblatt 50/37 T
Vorbau ROSE Shave Cockpit 110 mm
Lenker ROSE Shave Cockpit 370 mm
Laufräder ROSE RC55CS 12 x 100 / 12 x 142
Reifen Schwalbe Pro One Aero 700 x 28c
Kurbeln SRAM RED AXS DUB 170 mm
Kassette SRAM RED XG-1290 10-33 T

Technische Daten

Größe XS S M M/L L XL
Gewicht 6,66 kg

Besonderheiten

Farbton abhängig vom Lichteinfall

Als Topmodell der neuen SHAVE-Modellfamilie ist das SHAVE FFX kompromisslos auf Renn-Performance ausgelegt und rollt weiterhin auf eigenen Carbon-Laufrädern. Zum Einsatz kommen dabei erstmals die gleichen VONOA Carbon-Speichen, die man auch von den NEWMEN Streem Climbing kennt, kombiniert mit NEWMEN-Naben. Die 55 mm tiefe Felge mit 23 mm Innenmaulweite ist gezielt auf Reifenbreiten bis rund 32 mm aerodynamisch optimiert und positioniert sich klar im modernen Aero-Allround-Segment. Sie soll ein ausgewogenes Verhältnis aus Aerodynamik, Gewicht und Fahrstabilität bieten. Im Zusammenspiel mit einem unlackiertem Rahmengewicht von nur 795 g schafft es ROSE so, das Gesamtgewicht auf unter 6,7 kg zu drücken und damit auch in puncto Gewicht einen würdevollen Nachfolger zum X-LITE auf den Markt zu bringen.

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Leicht und steif zugleich: Die neuen ROSE Carbon-Laufräder mit VONOA Carbon-Speichen
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… positionieren sich mit rund 55 mm Felgentiefe klar im modernen Aero-Allround-Segment – ausgelegt auf schnellen Antritt und hohe Fahrstabilität.

Bereift ist das Setup mit Schwalbe Pro One Aero Tubeless in 28 mm Breite. Der Rahmen selbst bietet laut Hersteller jedoch Platz für Reifen bis 35 mm, was den Einsatzbereich deutlich erweitert – von schnellen Straßenrennen bis hin zu rauem Asphalt oder modernen Klassiker-Setups. Dass ROSE beim Topmodell dennoch auf schmalere, aerodynamisch optimierte Reifen setzt, unterstreicht den klaren Race-Fokus des FFX.

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Bei der Schaltgruppe greift ROSE für das Topmodell erwartungsgemäß ganz oben ins Regal. Am Test-Bike kommt die SRAM RED AXS zum Einsatz, inklusive integrierter Leistungsmessung. Ein UDH hat das Bike ebenso wie eine fein abgestufte Übersetzung von 50/37 Zähnen vorne und 10–33 Zähnen hinten, die eine große Bandbreite für sportliches Klettern ebenso wie für den Zielsprint bietet und hervorragend zum Allround-Race-Charakter des Bikes passt.

Auch ergonomisch zeigt sich das SHAVE FFX klar modern interpretiert. Das ROSE-eigene, UCI-konforme Cockpit überzeugt mit einer angenehm schmalen Breite von 370 mm in unserer Rahmengröße M und soll so eine sehr aerodynamische Haltung ermöglichen. Die Oberlenkerform ist abgeflacht und liegt angenehm in der Hand. Die Drops bieten zwar 13 Grad Flare, fallen aber recht tief aus. In Kombination mit dem spac­er­losen Setup unseres Test-Bikes resultiert daraus eine stark überhöhte Sitzposition, die nicht jedem Fahrertyp gleichermaßen entgegenkommen dürfte. Dennoch ist es konsequent, dass ROSE den aktuellen Trend zu schmaleren Cockpits mitgeht und damit klar auf Aerodynamik und Kontrolle setzt.

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Am Heck sorgt der neue leichte Selle Italia SLR für den passenden Sitzkomfort. Abgerundet wird unser Test-Bike von separat erhältlichen Aero-Flaschenhaltern von ROSE, die nahtlos ins Konzept integriert sind und trotz Aero-Anspruch auf eine klassische Lösung für runde Flaschen setzen, was den Trainingsalltag erleichtert und den Einsatz handelsüblicher Trinkflaschen erlaubt.

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Kompromissloses Aero-Rennrad? Die Geometrie des ROSE SHAVE FFX

Im Vergleich zum X-LITE bleibt ROSE seiner klar race-orientierten Linie treu, verschiebt den Fokus beim SHAVE FFX jedoch bewusst in Richtung Stabilität und Allround-Tauglichkeit. Das zeigt sich vor allem in leicht gewachsenen Stack- und Reach-Werten, die eine ausgewogenere Sitzposition ermöglichen, ohne die sportliche Tiefe und Rennorientierung aufzugeben.

Zusätzlich sorgt ein minimal längerer Radstand für mehr Ruhe bei hohen Geschwindigkeiten und im Renngeschehen, während der unverändert kurze Hinterbau das Handling direkt, präzise und reaktionsschnell hält. Auf dem Papier entsteht so kein reiner Bergspezialist, sondern ein ausgewachsenes Race-Bike, das klar auf den modernen Peloton-Einsatz ausgelegt ist.

Vergleichbar mit Konzepten wie Trek Madone oder Specialized Tarmac spricht das SHAVE FFX für einen aerodynamischen Race-Allrounder. Eine aero-optimierte Front trifft auf einen steilen Lenkwinkel und kurze Kettenstreben – mit dem Ziel, Aerodynamik, Gewicht und Fahrbarkeit in Balance zu halten. Statt eines kompromisslosen Aero-Monsters entsteht ein Rennrad, das neben Geschwindigkeit auf der Geraden auch Effizienz am Berg und Kontrolle im Renngeschehen bietet.

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Grösse XS S M ML L XL
Oberrohr 508 mm 527 mm 544 mm 562 mm 584 mm 612 mm
Sattelrohr 435 mm 470 mm 492 mm 512 mm 537 mm 575 mm
Steuerrohr 110 mm 120 mm 135 mm 155 mm 180 mm 205 mm
Lenkwinkel 71.5° 73° 73.25° 73.25° 73.5° 73.75°
Sitzwinkel 75.5° 75° 74.5° 74° 73.75° 73.5°
Kettenstreben 410 mm 410 mm 410 mm 410 mm 410 mm 410 mm
BB Drop 72 mm 72 mm 72 mm 72 mm 72 mm 72 mm
Radstand 969 mm 975 mm 985 mm 998 mm 1.015 mm 1.038 mm
Reach 375 mm 385 mm 392 mm 400 mm 412 mm 430 mm
Stack 515 mm 532 mm 547 mm 567 mm 591 mm 616 mm

Clean Cut? Das ROSE SHAVE FFX im Test

Auf der Straße machen schon die ersten Antritte deutlich, wohin die Reise geht: Der Rahmen steht permanent unter Spannung – fast so, als wäre das Bike jederzeit bereit, loszuspringen. Sobald man antreten will, ist diese Energie sofort abrufbar – egal ob aus dem Stand, bei Tempowechseln oder im Wiegetritt. Besonders bergauf spielt das Bike seine Stärken aus und macht unglaublich viel Spaß. Das Tretlager bleibt stabil, der Hinterbau straff, und selbst bei harten Antritten oder im Sprint gibt sich das SHAVE FFX jederzeit kontrollierbar.

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In der Abfahrt und auf der Geraden zeigt sich das Handling ausgewogen und sportlich. Das SHAVE FFX reagiert präzise auf Lenkimpulse, ohne nervös zu wirken, und vermittelt stets ein klares Feedback vom Untergrund. Auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das Bike ruhig und berechenbar, was Vertrauen schafft und zu einer aktiven, dynamischen Fahrweise einlädt.

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Auch in puncto Komfort zeigt sich das SHAVE FFX kompromisslos sportlich. Der Rahmen ist insgesamt straff abgestimmt und bietet nur wenig Eigen-Compliance. Rahmen, Laufräder und die verwendeten Carbon-Speichen steuern kaum Dämpfung bei. Einen Einfluss auf Komfort und Fahrgefühl haben allerdings die montierten 28 mm breiten Schwalbe Pro One Aero. Auf der verbauten Felge messen sie real rund 29,3 mm, wirkten im Test allerdings etwas weniger griffig, insbesondere auf glattem Asphalt und in schnellen Kurven. Wer hier mehr Sicherheit und Reserven sucht, könnte mit einem Wechsel auf die regulären Schwalbe Pro One in 30 mm oder auf ebenfalls 30 mm breite Continental GP5000 spürbar an Grip und Komfort gewinnen.

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Unterm Strich fährt sich das ROSE SHAVE FFX ausgewogen und souverän. Statt mit Schlagworten zu blenden, punktet es mit direkter Ansprache, hoher Kontrolle und einem klar sportlichen Charakter. Vor allem aber überzeugt das Bike mit seiner Berechenbarkeit und seinem Fahrspaß.

Tuning-Tipp: 30-mm-Reifen erhöhen Grip und Komfort deutlich.

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Für wen ist das ROSE SHAVE FFX?

Das ROSE SHAVE FFX richtet sich an ambitionierte Rennradfahrer, die ein modernes Race-Bike mit klarer Performance-Ausrichtung suchen, dabei aber keinen reinrassigen Aero-Boliden fahren wollen. Es spricht Fahrer an, die regelmäßig an Rennen teilnehmen, schnelle Trainingsrunden lieben und ein Bike suchen, das bergauf, in der Ebene und bei hohen Geschwindigkeiten gleichermaßen überzeugt. Besonders für Allround-Racer, Etappenfahrer und Crit-Racer bietet das SHAVE FFX ein sehr ausgewogenes Gesamtpaket aus Effizienz, Kontrolle und sportlicher Sitzposition.

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Die großzügige Reifenfreiheit erweitert den Einsatzbereich zusätzlich und macht das SHAVE FFX auch für moderne Klassiker-Setups attraktiv – etwa mit breiteren Pneus für rauen Asphalt oder Kopfsteinpflaster. Dennoch bleibt der Fokus klar auf Renneinsatz und Performance. Wer ein klassisches Endurance-Bike oder maximalen Komfort sucht, wird hier nicht vollständig abgeholt und sollte sich lieber nach dem regulären SHAVE umschauen. Das SHAVE FFX fühlt sich dort am wohlsten, wo moderne Rennen entschieden werden: auf anspruchsvollen Profilen, langen Renntagen und im Peloton, wenn Effizienz, Kontrolle und Vielseitigkeit wichtiger sind als ein einzelner Extremwert.

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Helm Oakley ARO7 MIPS | Brille Oakley Encoder 24K | Trikot MAAP Evade Pro Base LS Jersey 2.0 | Shorts GORE Spinshift Short Bib Short+ | Schuhe Specialized S-Works Ares 2

Fazit zum ROSE SHAVE FFX

Mit dem SHAVE FFX spricht ROSE erstmals offen von einem Aero-Rennrad, interpretiert Aerodynamik jedoch offensichtlich als Teil eines effizienten Gesamtsystems. Statt eines radikalen Aero-Statements präsentiert sich das FFX als moderner Race-Allrounder mit spürbarem Aero-Plus, ohne die Stärken des X-LITE aufzugeben. Direkt im Antritt, stabil bei Tempo, präzise im Handling und sportlich in der Sitzposition zeigt es sich als modernes profi-taugliches Arbeitsgerät. Mit einem Preis von 8.500 € für das Topmodell positioniert sich ROSE zudem bemerkenswert wettbewerbsfähig – und macht das SHAVE FFX für ambitionierte Racer mit begrenztem Budget zu einer ernsthaften Alternative im modernen Race-Segment.

Der Tour-Traum der Unibet Rose Rockets fürs aktuelle Jahr blieb zwar ein Traum – fürs SHAVE FFX wäre das die größte Bühne gewesen. Rennen gibt’s trotzdem genug, und 2027 klopft man eben wieder an.

Tops

  • lebendige Fahrweise
  • moderne Reifenfreiheit mit breiter Felge
  • präzises Handling
  • überraschend leicht für ein aero-optimiertes Race-Bike

Flops

  • Kein Rahmenkit Verfügbar

Mehr Infos unter rosebikes.de.

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Text: Jan Fock Fotos: Calvin Zajac