Neongelbe Tags, wilde Trial-Bikes und eine fette Portion 90s Anarcho-Vibes – MEGAMO waren mal die Punks unter den Bike-Brands. Heute ist das wilde Kind von damals auf dem Weg zum Global Player. Wir haben die Katalanen besucht und über ihre Entwicklung und ihre Ziele gesprochen – und darüber, wie man erwachsen wird, ohne langweilig zu werden.

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London und Regen, Rom und Ruinen, Bayern und Bier, Girona und …? Genau. Girona und Bikes. Kaum eine andere Destination inszeniert sich so erfolgreich als Cycling-Lifestyle-Hub wie das medievale Kleinod zwischen Playas und Pyrenäen. Erst kamen die Profis, dann die Influencer und dann alle anderen. MTB, Road, Gravel – von Frühjahr bis Spätherbst klackert die internationale Bike-Schickeria durch die Kopfsteinpflastergassen der pittoresken Altstadt. Beige Bibs auf sanft gebräunten Beinen, die mit einem Matcha-Latte in der Hand die Vorzüge von Custom-Lackierungen erörtern. Ihre Pilgerorte heißen Communa (ein sehr hippes Café), La Fabrica (ein noch hipperes Café), Espresso Mafia (ratet selbst) und seit Neuestem Velodrom – ein Bike-Couture-Tempel, der unter der patinabehafteten Kuppel eines ehemaligen Theaters den Brückenschlag zwischen immersiver Cycling-Experience und globaler Insta-Ästhetik wagt. Mit Erfolg. Das Velodrom zieht auch Menschen in seinen Bann, die sich zusammen mit der Sachs-Torpedo-Schaltung vom Bike verabschiedet haben und die nun mit offenen Mündern vor regenbogenfarbenen Zwölffach-Kassetten stehen. Die Dichte an emotional aufgeladenen Bike-Erlebnissen in der Stadt ist erschlagend. Cycling Culture ist hier keine Nische. Cycling Culture ist Mainstream.

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MEGAMO war schon da, bevor die Lycra-Expats nach Girona kamen.
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Ein bisschen Heritage und ganz viel Style.
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In Girona ist Cycling-Culture massentauglich geworden.

Doch Girona ist mehr als die Stilikone der Bike-Welt. Mit dem Sea Otter Europe und dem Traka hostet die Stadt zwei der aufregendsten Events der gesamten Branche. Hier treffen sich Hersteller, Zulieferer, Ingenieure, Pros und Konsumenten – und meistens ist jeder ein bisschen von allem. Die Übergänge zwischen Community und Kommerz sind fließend. So entstehen Ideen, die irgendwann mal zum Trend werden. Gravel zum Beispiel. Die staubigen Pisten im Hinterland der Costa Brava haben dem Sport eine Bühne und eine eigenständige europäische Identität gegeben und Girona zum Epizentrum einer neuen, aufregenden Bike-Welt gemacht.

In Vilablareix ist Girona auf den ersten Blick weniger aufregend. Ein Vorort, ein Industriegebiet und eine große Halle. Bald werden es zwei Hallen sein. Dazu später mehr. Auf der Halle prangt der Schriftzug MEGAMO. Wir sind im Headquarter der katalanischen Brand, die in den letzten Jahren, gerade in Deutschland, einen kometenhaften Aufstieg hingelegt hat. MEGAMO verkörpert auf den ersten Blick ganz viel von dem, was Girona so sexy macht. Ein bisschen Heritage, ganz viel Style und jede Menge Vibes. Aber Sexyness ist nicht alles. Wir treffen Oriol Gil Olivé, Principal Product Manager, und umtriebiges MEGAMO-Mastermind, und sprechen mit ihm über die Bikes, die MEGAMO Brand, die Bedeutung von Geschwindigkeit und die Grenzen gesunden Wachstums.

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Oriol Gil Olivé ist mit MEGAMO im “Boost-Mode” unterwegs.
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Erwachsen ja, langweilig nein

„Ride different, stay true“ steht als Tag im Showroom. Sich selbst treu bleiben – ein hoher Anspruch, mit gewaltiger Fallhöhe. Doch wer ist eigentlich MEGAMO und wem oder was möchten die Katalanen treu bleiben? Angefangen hat alles im Jahr 1987 – noch lange bevor Girona zum gehypten Hotspot wurde.

Kurz gesagt: Ein paar Ingenieure der Enduro- und Trial-Motorradmarke GasGas hatten Bock, auch ohne Motor „crazy shit“ auf zwei Rädern zu machen. Das erste MÉGAMO (damals noch mit Akzent) war daher ein Trial-Bike. Später folgten Mountainbikes, mit denen die Katalanen und ihr MEGAMO LIBERTO TEAM eine Reihe nationaler und internationaler Titel einfuhren. Die Anfänge waren unkonventionell, nonkonformistisch – und ziemlich laut. Auch die ersten Designs und Farbgebungen hatten etwas Freestyliges, fast Punkiges. MÉGAMO war bunt, poppig und rebellisch. Und heute?

Cross-Country-Bikes, Trail-Bikes, Hardtails, Climbing-Race-Bikes, Aero-Race-Bikes, Race-Gravel, Adventure-Gravel und auch alle Spielarten von E-Mountainbikes… MEGAMO hat sich zum Vollsortimenter entwickelt. Das Wachstum bedeutet neue Prozesse, Produktionsabläufe und Strukturen. Auch die Marke selbst wird jetzt anders gepflegt. Ein Brand-Design-Manual versucht, die MEGAMO-Vibes in Markenfarben, Bildsprachen und Tonalitäten zu gießen, die Bikes werden in einem eigenen Fotostudio inszeniert und in einem sleeken Showroom präsentiert. Aus Instinkt wurde Intention. Aus Spiel: ein eigener Stil. Was geblieben ist, ist eine enge Verbindung zu Girona und seiner Bike-Szene. Fast alle, die hier arbeiten, stürzen sich direkt aus dem Office auf die Trails, die Wege zu den lokalen Cycling-Hotspots sind kurz, und das „Made in Girona“-Logo prangt stolz auf jedem Rahmen.

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Früher war auch mega – 40 Jahre Markenentwicklung in 4 Logos.

Megaagil – MEGAMO ist entscheidungsfreudig

Die Rahmen selbst werden in Asien gefertigt, lackiert und dann in Girona aufgebaut.
Im Showroom treffen wir die gesamte MEGAMO-Bike-Familie. Die gemeinsame Design-DNA ist offensichtlich. Schnörkellos, schlicht und kantig stehen die Bikes auf ihren Sockeln. „We have edges“, sagt Oriol dazu. „Als Ingenieure wollen wir an der Form erkennen können, welche Funktion ein Teil hat.“ MEGAMO auf Style und Girona-Vibes zu reduzieren, wäre also ein bisschen einfach. Wer Oriol durch die Entwicklung und Produktion wuseln sieht, erkennt: Es sind Tüftler am Werk. Hier ein spontanes Meeting zwischen Laufrädern, dort ein ernster Blick auf eine neue Hinterbau-Kinematik und zwischendurch ein schneller Besuch in der Prototypenwerkstatt. Die Wege sind kurz und das Interesse an Details und technischen Lösungen ist echt.

Oriol hastet die Treppe rauf in den ersten Stock. Vorbei an Weltmeistertrikots und Plastikblumen. Das gesamte Entwicklungs-, Design-, Marketing- und Vertriebsteam sitzt gemeinsam in einem großen Open-Office-Space. Auf dem Boden liegen Parts, an den Wänden hängt Kunst und in der Mitte steht ein Tisch. Der Tisch ist Hommage an die eigene Geschichte und Fingerzeig in die Zukunft zugleich. Als eines der wenigen Möbelstücke durfte der Tisch mit ins neue Headquarter ziehen. Es ist der Tisch der Entscheidungen. Genauer gesagt: der Tisch der schnellen Entscheidungen. An diesem Tisch werden Rohrprofile freigegeben, Designs verabschiedet und neue Vertriebsstrukturen definiert. Offen, sichtbar und für alle zugänglich. Transparenz statt Hinterzimmer. Schlanke Hocker statt schwere Sessel. Agilität ist Teil der Marken-DNA und ein Grund für den Erfolg der letzten Jahre. Neue Ideen werden bei MEGAMO schnell zu Prototypen. Wenn Oriol und Co. von etwas überzeugt sind, dann wird das auch umgesetzt. Geschwindigkeit ist im Bike-Business ein Game-Changer. Auch und besonders für einen vergleichsweise noch immer kleinen Player wie MEGAMO. Doch wie verändern sich Strukturen, wenn eine Marke wächst?

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Open Space, Open minds – Einzelbüros gibt’s hier nicht.
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An diesem Tisch wurde Markengeschichte geschrieben.
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Immer wieder bleibt Oriol stehen, checkt Parts und diskutiert Detaillösungen.

Wo wollen die denn hin?

Neben dem gerade erst gebauten Headquarter entsteht aktuell ein zweites, nahezu identisches Gebäude. Aktuell gibt es zwei Produktionslinien. Pro Linie können bis zu 150 Bikes pro Tag gefertigt werden. Wenn die neue Produktion fertig ist, sollen es bis zu sechs Linien sein. MEGAMO verdreifacht gerade seine Produktionskapazität. Das Wort Krise scheint es auf Katalanisch nicht zu geben. MEGAMO wächst. In alle Richtungen. Bisher war die iberische Halbinsel der wichtigste Markt für die Katalanen. Doch jetzt starten sie auch fern der Heimat durch: Italien, Frankreich, BeNeLux und vor allem Deutschland. Ein eigenes Vertriebsteam, After-Sales-Support und bereits 80 Händler – MEGAMO hat in rasanter Geschwindigkeit neue Märkte erobert und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt.

All das funktioniert natürlich nur, weil MEGAMO attraktive Bikes zu attraktiven Preisen anbietet und das eigene Portfolio liebevoll pflegt und ständig aktualisiert. Mit dem MEGAMO RAISE wurde gerade erst ein neues Climbing-Road-Bike präsentiert, mit dem MEGAMO PULSE ein neues Aero-Road-Bike und mit dem MEGAMO WEST ein neues Adventure-Gravel-Bike. Ganz schön viele Launches für eine Marke, bei der die meisten Entscheidungen an einem Stehtisch getroffen werden. Aber es kommt noch dicker:

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Ride different, stay true. Wie treu kann sich MEGAMO auf dem Weg zum Global Player bleiben?
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Der Grund heißt Reason – MEGAMO ist auf Wachstumskurs

Der eigentliche Grund für den Buzz in Vilablareix heißt REASON. MEGAMO gehörte zu den ersten Brands, die eine Kooperation mit DJI eingegangen sind und in nur wenigen Monaten ein Bike um den kraftvollen Avinox-Motor gebaut haben. In unserem Test konnte das MEGAMO REASON bereits zeigen, warum der Motor das Potenzial hat, den E-Mountainbike-Markt ordentlich durchzuschütteln. 1000 Watt Peakleistung. Bis zu 120 Nm Drehmoment. Auf dem integrierten OLED-Touch-Display fliegen im Boost-Mode rote Asteroiden. So oder so ähnlich müssen sich die Katalanen gerade fühlen. Den Herstellern, denen es gelingt besonders schnell AVINOX-Bikes in großen Stückzahlen auf den Markt zu bringen, winken goldene Absatzchancen. Und MEGAMO scheint genau das zu gelingen. Neben der Carbon-REASON wird es ebenfalls ein strategisch wichtiges Alu-REASON geben, das preislich unter der häufigen Leasing-Preisschwelle von 5000 Euro bleibt. Wie schafft MEGAMO es, so schnell zu sein?

Beim Mittagessen sitze ich mit Oriol und Gonzalo García de Salazar in der lokalen Bar und stelle mit Freude fest, dass Katalanen nicht nur Motorintegration, sondern auch Pilz-Cannelloni beherrschen. Gonzalo ist ein externer Berater und ein Freund der Marke. „People, Products and Processes“, sagt er beim Cortado. „The people here are great, the products are amazing, the thing we have to work on are the processes.“ Ich schaue zu Oriol rüber. Er nickt pflichtbewusst. MEGAMO hat ein solches Megawachstum hinter sich, dass Abläufe, die bisher funktioniert haben, an Grenzen stoßen. Wie viel Wachstum verträgt MEGAMO, will ich wissen. „We want to grow a bit more, but we don’t want to be too big“, lächelt Oriol. Noch weiß gefühlt jeder, woran der andere gerade arbeitet. Doch jeder Wachstumsschritt bringt Unruhe ins System. Prozesse treten in den Vordergrund und People? in den Hintergrund? Oriol schüttelt energisch den Kopf. So weit soll es nicht kommen. Stay true halt.

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Die haben was gegen grau – MEGAMO setzt auf außergewöhnliche Lackierungen

Zurück im Office wird es oberflächlich oder grundsätzlich – je nach Blickwinkel. Neben Ecken und Kanten haben die MEGAMO-Bikes noch etwas anderes, das auffällt. Sie haben Style und Farbe.

Wer sich im Sommer vor der Roadie-Gelateria umschaut, muss mit Schrecken feststellen, dass sich manche Hersteller dem Thema Lackierung mit schmerzhafter Fantasielosigkeit widmen. Weiß, Grau, Schwarz – und aus die Maus.

MEGAMO kann auch Schwarz und Weiß – aber irgendwie sieht das anders aus. Vielleicht liegt es an der tiefstehenden Oktobersonne, vielleicht daran, dass hier Biker über Farben entscheiden und keine Marktforschungspanels.

Das in White Ice gehaltene MEGAMO PULSE mit dem violetten Schriftzug funkelt jedenfalls so verlockend im Morgenlicht, dass man sich selbst schon gut im Griff haben muss, um nicht aus Versehen ins Oberrohr zu beißen. Dass ich nicht der einzige White-Ice-Fan bin, erfahre ich am nächsten Tag am Kloster Mare de Déu de Mont: Auf der Abfahrt werde ich von zwei Kanadiern fast ausgebremst, weil sie unbedingt wissen wollen, was das für ein Bike – bzw. für eine Lackierung – ist.

Der Mann, der für diese und andere Farbkreationen verantwortlich ist, heißt Juan Moreno. An der Wand hinter Juan lehnen lackierte Rahmensamples, auf dem Tisch liegen Farbkarten, auf dem Bildschirm … sorry. Top secret. Die Basis für die Farbentscheidungsfindung für die nächste MEGAMO-Saison sind die Sales-Daten aus dem Vorjahr. 3-4 Farbvarianten spendiert MEGAMO jedem Modell pro Saison. Im Idealfall erfreuen sich alle Varianten ungefähr gleicher Beliebtheit. Bestseller im High-End-Segment sind auch bei MEGAMO die dezenten Lackierungen. Anthrazit oder Schwarz werden in den Augen der Konsumenten als wertig wahrgenommen. Besonders deutsche Kunden legen anscheinend großen Wert darauf, dass zumindest ihr Drop-bar-Bike nahtlos mit dem Novemberhimmel verschmilzt. Die bunten Gabelscheiden an einem grau lackierten PULSE wurden von einigen Händlern als zu avantgardistisch kritisiert.

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Juan Moreno ist der Herr der Farben – und hat was gegen Grau.
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Farben? Froh!

Trotzdem – oder gerade deshalb – leistet MEGAMO mit seinen Lackierungen Pionierarbeit. Das Thema Farbe ist ein spannendes. Von einer Brand wie MEGAMO erwarten Kunden markantere, mutigere oder auch buntere Designs. Die Lackierungen ziehen die potenziellen Kundinnen und Kunden in die Läden. Dort angekommen, verlässt viele dann trotzdem der Mut und sie greifen letztlich doch zum eher schlichten Rahmen. Das Farbspektrum muss also von aufmerksamkeitsstark bis unauffällig reichen. Auch dürfen die Farbvarianten nicht so dicht beieinander liegen, dass sich Käufer paralysiert vom Entscheidungsdilemma am Ende für ein anderes Bike entscheiden. Eine erfolgreiche Lackierung kann die sein, die sich am besten verkauft. Eine erfolgreiche Lackierung kann aber auch die sein, die als Eyecatcher im Schaufenster hängt und Menschen für die Marke begeistert. Auch muss das Thema Farbvarianten immer holistisch gedacht werden. Die Farben müssen zusammen funktionieren. Auch der Erfolg der einzelnen Varianten ist im besten Fall planbar. Schließlich muss mit Vorlauf definiert werden, welche Stückzahlen von welchem Design in welcher Größe produziert werden sollen.

Neben den Farben versucht sich MEGAMO auch durch außergewöhnliche Lackiertechniken abzuheben. Bei meinem White-Ice-Rahmen hat tatsächlich jemand da gesessen und die feinen „Cracks“ von Hand in den Lack gemalt. Das kostet Zeit – und Geld. Und bei aller Begeisterung für Style und Bike-Couture muss auch MEGAMO immer abwägen: zwischen den Good Vibes der eigenen Wurzeln und der betriebswirtschaftlichen Ratio.

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White Ice in the sunshine – so gut kann Weiß aussehen.
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Konkret bedeutet das: Andere Spielarten haben dem klassischen Bio-Flatbar-Bike den Rang abgelaufen. Gravel, Road und vor allem E-MTB sind heute die Segmente mit Wachstumspotenzial. Für eine Marke wie MEGAMO, mit ihrer verspielten Trial-MTB-Heritage, ist das eine bittersüße Erkenntnis. Man spürt, wie schwer es Oriol fällt, darüber zu sprechen – dass Entwicklungsbudgets umgeschichtet und künftig andere Schwerpunkte gesetzt werden müssen. Ist das noch „stay true“ – oder schon ein Bruch mit der eigenen Geschichte? Wenn man über Brands redet, ist es nicht ganz einfach, zwischen gelebter Identität und gepflegtem Image zu unterscheiden. Es spricht für MEGAMO, dass sie sich nicht mit Floskeln aus der Affäre ziehen. Intern wird sehr ehrlich darüber diskutiert, welche Herausforderungen vor der Brand liegen, vor allem aber in welch aufregender Phase sich die Marke befindet. Wachstum ist wichtig, aber kein Selbstzweck. Dann leert sich das Büro. Die meisten steigen aufs Bike. Das ist schließlich auch wichtig.

MEGAMO hat sich entwickelt. Raus aus der Nische, rein in die Breite. Die Ausrichtung der Marke hat sich verändert, die Produkte haben sich verändert. Geblieben ist der Anspruch, eigene Schwerpunkte zu setzen und den eigenen Weg zu gehen. Das wilde Kind ist erwachsen geworden – aber es hat sich seinen Freiheitsdrang bewahrt.

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Text & Fotos: Nils Hofmeister