Compass Barlow Pass TC Extralight 700 x 38C

Wroom – der Compass Barlow Pass TC Extralight 700 x 38C ist der schnellste Reifen im Test! Bereits bei der Montage zieht der Pneu der US-Amerikaner an vielen Konkurrenten vorbei und gleitet direkt ins Felgenbett. Über die anfangs äußerst markante Geruchsentwicklung tröstet die wunderschöne Optik mit minimalem Branding hinweg. Mit gemessenen 37,6 mm Breite wirkt der Compass Barlow Pass optisch voluminöser, als er es ist.

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 Zwar kein Grip-Wunder, aber der Barlow Pass TC greift auf Schotter um ein Vielfaches besser, als es das Profil vermuten lässt.

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Vor allem auf Asphalt, Hartboden und trockenen Steinen entwickelt er wirklich guten Grip, beschleunigt sehr leichtfüßig und lässt sich kontrolliert abbremsen. Sobald es nass wird, erreicht der Compass in Sachen Bodenhaftung abseits der Straße sein Limit. Recht abrupt und ohne Vorwarnung bricht der Reifen aus und kann sich dabei auch nicht auf rettende Seitenstollen als zweites Sicherheitsnetz verlassen, wie es z. B. beim Challenge Gravel Grinder der Fall ist. Seine ausgesprochen weiche und dünnwandige Karkasse sorgt für höchsten Komfort, bietet jedoch wenig Pannenschutz. Aus diesem Grund würden wir bei diesem Reifen den Umbau auf Tubeless wärmstens empfehlen – beim erstmaligen Umrüsten darf es ein extra Schluck Dichtmilch sein. Aufgrund seines geringen Grips und Pannenschutzes eignet sich der Compass Barlow Pass leider nur bedingt als Gravel-Allrounder. Jeder, der einen leichten und pfeilschnellen Allroad-Reifen sucht, viel Wert auf Komfort legt und überwiegend auf dem Rad sitzt, wenn die Sonne scheint, wird es allerdings schwer haben, einen besseren Pneu zu finden. Mit 84 € pro Stück ist der Compass der teuerste Reifen im Test.

Stärken

– schnellster Reifen im Test
– geringes Gewicht
– sehr hoher Komfort

Schwächen

– geringer Pannenschutz
– schmaler Grenzbereich, digitaler Grip

Grip Rollwiderstand Pannenschutz Montage Preis/Leistung

Preis: 84 €
Gewicht: 381 g

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