Mit dem Endurance-Renner Synapse und der High-End-Linie LAB71 hebt Cannondale die neueste Generation des beliebten Allroad-Bikes auf ein neues Level. Und das nicht nur wörtlich: Das windkanal-geschärfte Design, die üppige Reifenfreiheit und die integrierte SmartSense-Beleuchtung mit zentraler Stromversorgung lassen beim Cannondale Synapse LAB71 SmartSense kaum Wünsche offen.

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Cannondale Synapse LAB71 SmartSense | 8,2 kg in Größe 56, mit SmartSense-System | 15.799 € | Hersteller-Website

Nur wenige Bikes stehen so sehr für das Thema Endurance und Allroad wie das Cannondale Synapse, kein Wunder also, dass auch die neueste Generation in der wiederentfachten Allroad-Entwicklung mitspielen will. Und das so richtig, denn mit dem Synapse setzt Cannondale nicht mehr nur auf überlegene Straßentauglichkeit, nein, auch Offroad fühlt sich das Bike wie zuhause.

Mit der Vollausstattung und dem LAB71-Rahmenkit schlägt unser Testbike zudem einen weiteren Rekord, denn für ganze 15.799 € ist es eines der teuersten Allroad-Bikes am Markt. Aber kann das Cannondale Synapse LAB71 mit massig Reifenfreiheit sowie integrierter Beleuchtung und Radar am Heck auch in Zeiten von Gravel- und Racebikes wie dem Cannondale SuperX mit breiter Reifenfreiheit überzeugen?

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Allroad oder Gravel? – Das Cannondale Synapse zieht die Grenzen neu

Allroad oder Gravel? Eigentlich sollte das keine Frage sein, denn Cannondale positioniert das Synapse klar als Endurance-Rennrad. Doch mit einer Reifenfreiheit von bis zu 42 mm scheint auch der Graveleinsatz möglich zu sein. Aber was auf den ersten Blick ein Bruch mit der bewährten Endurance-Tradition zu sein scheint, entpuppt sich schnell als weise Voraussicht in die Zukunft der Allroad-Bikes. Vorbei sind die Zeiten mangelnder Performance auf Gravel, denn das Cannondale Synapse will tatsächlich ein Go-anywhere-Bike sein. Und genau so ist das Bike auch ausgelegt.

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Da geht noch mehr! Die maximale Reifenfreiheit von 42 mm am Cannondale Synapse LAB71 erlaubt auch ein deutlich gravel-orientiertes Setup.
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Die Lackierung des LAB71-Rahmens in Black Marble ist einzigartig und unterstreicht den exklusiven Charakter des Bikes.
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Auch das Cannondale x MOMODesign-Cockpit setzt diesen Trend fort und dient dank Forged-Carbon auf dem Oberlenker als zusätzlicher Blickfang.

So lässt sich etwa durch die Wahl breiter Slick-Reifen nicht nur extra Komfort, Kontrolle und Grip ans Bike zaubern, auch abseits geteerter Wege lässt sich das Cannondale Synapse ohne Sorge vor einem Platten fahren. Zwar sind an unserem Testbike „nur” 32 mm breite Vittoria Corsa Pro Control-Reifen montiert, doch auch so ergibt sich ein vielseitiges, wenn auch straßen-orientiertes Setup, das zudem durch ein geringes Gewicht überzeugen kann. Dem Komfort soll das aber nichts abtun, denn mit dem federnden Hinterbau mit speziellen Flexzonen am Sitzrohr und den Ketten- sowie Sitzstreben soll sich das Bike auch auf unebenem Untergrund komfortabel und lange fahren.

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Der integrierte Flex am Cannondale Synapse LAB71 zeigt sich besonders an dem hauchdünnen Sitzrohr knapp über dem Tretlager.

Doch das Cannondale Synapse ist nicht nur entspannt und komfortabel, sondern bringt auch einen echten Performance-Anspruch mit. Das liegt nicht allein am LAB71-Label, ein Blick hinter die Kulissen zeigt die Entwicklung mit klarem Fokus auf Windkanal-Engineering. Denn warum sollte die Langstrecke langsamer sein als der schnelle After-Work-Ride? Beim Synapse bedeutet das eine klassisch aero-optimierte Formgebung, mit tiefer, aber schmaler Front, tief gezogener Gabel und einem aerodynamisch geformten Unterrohr. Am Heck ist das Bike dagegen eher schmal, um den flexenden Hinterbau und eine Gewichtsersparnis zu ermöglichen.

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Voll mit Technik – Die Vollausstattung am Cannondale Synapse LAB71

Gravel oder Road? Kein Problem! Aber was ist, wenn es Nacht wird? Auch dafür hält Cannondale die passende Lösung parat, denn die Antwort lautet SmartSense! Mit der im Bike integrierten Lichtanlage inklusive Radar und zentraler Stromversorgung will das Bike zum wahr gewordenen Alleskönner aufsteigen. Dabei besteht das System aus einem zentral im Rahmen montierten Akku. Von dort aus gehen Kabel durch Rahmen und Steuersatz zum clean unter dem Cockpit verschraubten Frontscheinwerfer von LightSkin sowie durch die Sattelstütze zum unter dem Sattel montierten Garmin-Rücklicht mit integriertem Radar.

Besonders in unserer Version ist außerdem ein Kabel zur Stromversorgung des SRAM AXS-Antriebs. Bedienen lässt sich die Lichtanlage über das Garmin-Rücklicht, dabei kann man zwischen mehreren Blink- und Leuchtmodi wählen. Laden lässt sich der Akku per USB-C-Anschluss entweder verbaut im Bike durch eine kleine Öffnung unterhalb des Rahmenstaufachs oder nach einfacher Entnahme auch außerhalb.

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Im Unterrohr versteckt sich der SmartSense-Akku des Cannondale Synapse LAB71, der sich entweder im Rahmen laden oder einfach mithilfe der Schlaufe entnehmen lässt.

Eine Version mit Nabendynamo wie etwa beim ROSE BACKROAD Unsupported oder Canyon Grizl CF 8 Escape Eclips gibt es dagegen nicht, doch das Cannondale ist auch weniger auf Abenteuer, sondern auf schnelles Allroad ausgerichtet. Weiterhin bietet das Cannondale Synapse ein cleveres und clean integriertes Staufach im Unterrohr, über welches sich auch der Akku entnehmen lässt. Und für die absolute Pendler- und Schlechtwetter-Ausrüstung lassen sich Schutzbleche am Bike montieren, dazu gibt es auch die obligatorischen Anschraubpunkte am Oberrohr für eine kleine Tasche.

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Der Frontscheinwerfer versteckt sich unauffällig unter dem Lenker und sorgt dafür, dass man auch bei schlechtem Wetter gut gesehen wird.
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Das Rücklicht inklusive Garmin-Radar warnt euch vor sich annähernden Fahrzeugen.

Das Cannondale Synapse LAB71 SmartSense im Detail

Unser Testbike Cannondale Synapse LAB71 SmartSense verfügt, wie könnte es zum Preis von 15.799 € anders sein, über alles, was die US-Amerikaner zu bieten haben. Das ist zum einen der besonders leichte LAB71-Carbonrahmen mit integriertem SmartSense-System, zum anderen jegliche High-End-Komponenten, die Cannondale auf Lager hat. So kommt das Synapse LAB71 SmartSense mit Cannondale MOMODesign-Cockpit, Reserve-Laufrädern in 42|49 inklusive DT Swiss 180-Naben und Vittoria Corsa Pro Control-Bereifung in 32 mm Breite. Für den Antrieb kommt eine SRAM RED XPLR AXS-Schaltgruppe mit 44T-Kettenblatt und Leistungsmesser zum Einsatz. Insgesamt kommt das Bike so auf 8,2 kg in Größe 56. Kein schlechtes Gewicht, bedenkt man die massive Reifenfreiheit von 42 mm und das integrierte SmartSense-System.

Wem das alles etwas zu viel ist, kann sich bei der Modellwahl austoben, denn Cannondale verkauft neben dem LAB71-Frameset für 5.799 € auch deutlich günstigere Komplettbikes – wahlweise mit oder ohne SmartSense.

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Cannondale Synapse LAB71 SmartSense 2025

15.799 €

Ausstattung

Sattelstütze Cannondale C1 Aero 27 D-Shaped
Bremsen SRAM RED AXS 160/160 mm
Schaltung SRAM RED XPLR AXS 1 x 13
Kettenblatt 44
Vorbau Cannondale SystemBar R-One 100 mm
Lenker Cannondale SystemBar R-One 400 mm
Laufräder Reserve 42 | 49 12 x 100 / 12 x 142
Reifen Vittoria Corsa PRO Control 700 x 32c
Kurbeln SRAM RED AXS DUB 172,5 mm
Kassette SRAM RED XPLR XG-1391-E1 10-46

Technische Daten

Größe 44 48 51 54 56 58 61
Gewicht 8,20 kg

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Die Geometrie des Cannondale Synapse LAB71

Die Geometrie des Cannondale Synapse (Größe 56) ist klar auf lange Distanzen und Kontrolle getrimmt. So sitzt man mit einem Stack-to-Reach-Verhältnis von 1,52 spürbar etwas aufrechter, aber dennoch effizient für lange und schnelle Ausfahrten. Der flache 71,3°-Lenkwinkel in Kombination mit einem 61 mm breitem Trail sorgt für ein berechenbares, souveränes Handling mit einem ruhigen Effekt bei hohem Tempo, ist aber dennoch spritzig in Kurven. Die 430-mm-Kettenstreben, das 73-mm-BB-Drop und der 1.044-mm-Radstand spielen dem stabilen Geradeauslauf und der Traktion auf rauem Asphalt in die Karten. So soll das Cannondale Synapse ein Allroad-Endurance-Setup bieten, das Ausdauer, Kontrolle und Spritzigkeit im Alltag in einem Bike vereint.

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Größe 44 48 51 54 56 58 61
Sattelrohr 407 mm 407 mm 443 mm 480 mm 520 mm 550 mm 590 mm
Oberrohr 522 mm 533 mm 544 mm 555 mm 567 mm 580 mm 598 mm
Lenkwinkel 69,8° 70,9° 71,3° 71,3° 71,3° 71,3° 71,3°
Sitzwinkel 73,0° 73,0° 73,0° 73,0° 73,0° 73,0° 73,0°
Steuerrohr 91 mm 108 mm 127 mm 150 mm 171 mm 196 mm 227 mm
Radstand 1003 mm 1005 mm 1013 mm 1026 mm 1044 mm 1058 mm 1077 mm
Kettenstrebe 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 430 mm 430 mm 430 mm
Tretlagerabsenkung 75 mm 75 mm 73 mm 73 mm 70 mm 70 mm 70 mm
Tretlagerhöhe 278 mm 278 mm 280 mm 280 mm 283 mm 283 mm 283 mm
Stack 510 mm 530 mm 550 mm 570 mm 590 mm 610 mm 640 mm
Reach 366 mm 371 mm 376 mm 381 mm 387 mm 393 mm 402 mm

Schnell, sportlich und komfortabel! – Das Cannondale Synapse LAB71 im Test

So viel zum Konzept des Cannondale Synapse, doch wie ist das Bike nun wirklich? Schnell wird klar, das Synapse LAB71 SmartSense ist deutlich sportlicher als der erste Blick auf die Reifenfreiheit und integrierte Beleuchtung vermuten lässt. So überzeugt es vor allem durch die sportliche Fahrweise mit steifem Rahmen und williger Beschleunigung. Denn vor allem im Antritt beschleunigt das Synapse überraschend schnell und hält die aufgebaute Geschwindigkeit effizient und für ein Allroad auffällig gut. Auch in der Abfahrt und bei agiler Fahrweise weiß das Bike zu überzeugen, denn trotz des Allroad-Gedankens performt das Bike auf der Straße direkt und spritzig.

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Auch abseits der Straße fühlt sich das Synapse zuhause und könnte mit der richtigen Gravel-Bereifung so manchen ausgewiesenen Gravel-Racern Konkurrenz machen. Hinsichtlich des Komforts zeigt das Bike den Endurance-Charakter. So funktioniert der flexende Hinterbau vor allem bei kleinen Schlägen und Vibrationen richtig gut. Wem das nicht reicht, bieten breitere Reifen noch viel Potential, um aus dem Cannondale Synapse LAB71 einen echten Komfort-Renner zu machen.

Tuning-Tipp: Einen Satz 40 mm breite Road-Reifen für das volle Maß an Allroad-Tauglichkeit.

Auch das SmartSense-System ist durchdacht und funktioniert im Test sehr gut. Denn zum einen ergibt sich durch die Integration der Kabel ein äußerst cleaner Look und zum anderen ist man durch die Wahl verschiedener Leuchtmodi stets gut zu sehen. Das Frontlicht ist dagegen nicht immer hell genug, für wirklich lange Fahrten bei Nacht abseits beleuchteter Straßen und Radwege ist der Scheinwerfer leider etwas zu schwach. Auch die feste Integration der Kabel und Lichter macht das Bike leider etwas weniger flexibel, denn einfach ohne Lichter und Akku fahren, geht leider nicht, zumal auch die Schaltung ohne den zentralen Akku nicht funktioniert. Für Pendler und zum Training in wechselhaften Bedingungen ist SmartSense aber eine hervorragend gute Lösung.

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Dank dem vielseitigen Setup ist das Cannondale Synapse LAB71 SmartSense auch im Wald eine echte Rakete.

Für wen ist das Cannondale Synapse LAB71 SmartSense?

Ein komfortabler, performance-orientierter Gravel-/Road-Allrounder mit integrierter Lichtanlage für fast 16.000 €? Kann man das guten Gewissens empfehlen? Keine Frage, der Preis des Cannondale Synapse LAB71 SmartSense ist happig, doch versteht man das Bike eher als Technologieträger und Demonstration des Möglichen, zeigt sich ein ganz anderes Bild. Denn mit dem Synapse bietet Cannondale das perfekte Bike für fast alle Situationen und Rider.

Als sportliches Bike mit herausragend guter Performance sowohl auf befestigten als auch unbefestigten Wegen ist es die richtige Wahl für alle, die einfach Spaß auf dem Rad haben wollen. Denn ob auf dem Radweg, der kurvigen Abfahrt oder dem ruhigen Gravel-Anstieg: Das Synapse ist eigentlich immer die richtige Wahl. Dazu bietet der LAB71-Rahmen eine Option für alle, die noch etwas mehr Performance wollen, und SmartSense sorgt für das Maximum an Bedenkenlosigkeit beim Pendeln.

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Fazit zum Cannondale Synapse LAB71 SmartSense

Mit dem Synapse bringt Cannondale eines der vielseitigsten Bikes und wohl beste Allroad auf den Markt. Denn das Bike überzeugt nicht nur durch das ausgeglichene Handling und die sportliche Fahrweise. Auch die Hardfacts wie Reifenfreiheit und Ergonomie sowie Aero-Optimierung machen das Synapse zum einzigen Bike, das ihr in eurer Garage braucht, auch wenn unsere Variante in der LAB71-Ausführung und mit SmartSense-Lichtpaket den Preisrahmen sprengt.

Tops

  • vielseitiges und spaßiges Handling
  • spritziges Fahrgefühl
  • extrem vielseitig
  • saubere Licht- und Elektronikintegration

Flops

  • hoher Preis

Mehr Informationen unter cannondale.com.

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Text: Calvin Zajac Fotos: Jan Richter