Pünktlich zum Traka-Rennen präsentiert BMC das neue Kaius 01 für 2026 – ein kompromissloses Race-Tool für die aktuelle Gravel-Saison. Die zweite Generation soll die Stärken des Vorgängers bewahren und mit gezielten Updates noch mehr Speed, Effizienz und Kontrolle auf schnellen Schotterpisten liefern. Wir konnten die neue Schweizer Rennmaschine bereits vorab testen und haben alle Infos für euch.

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BMC Kaius 01 | 7,1 kg (Herstellerangabe mit Continental Terra Competition Reifen) in Größe 54
10.999,00 € | Hersteller-Website

Fast vier Jahre sind seit der Vorstellung des ersten Race-Gravel-Bikes des Schweizer Herstellers BMC vergangen. In einer Disziplin, die zuletzt einen regelrechten Performance-Hype erlebt hat, fühlt sich das fast wie eine Ewigkeit an. Genau diesen Wandel haben wir auch in unserem großen Gravel-Race-Bike-Test 2025 unter die Lupe genommen. Mitten im Feld der neuesten Highspeed-Maschinen fehlte damals ausgerechnet BMC, denn der Vorgänger des Kaius 01 war schlicht in die Jahre gekommen.

Umso weniger überraschend war es, dass die Schweizer im vergangenen Jahr nicht erneut mit ihrem Gravel-Racer in einem unserer Vergleichstests vertreten waren. Stattdessen haben sie im Hintergrund an der nächsten Evolutionsstufe gearbeitet. Jetzt ist sie da: Die zweite Generation des Kaius 01, entwickelt mit dem klaren Anspruch, die Grenzen der Geschwindigkeit im Gravel-Segment weiter nach oben zu verschieben.

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Die sportliche Silhouette bleibt erhalten, die Einflüsse der Aero-Ikone Teammachine R dabei jedoch unverkennbar. Ein komplett neuer Rahmen, ein integriertes Cockpit und eine markante Aero-Gabel mit Platz für bis zu 52 mm breite Pneus machen deutlich, dass dieses Bike keine Kompromisse kennen soll.

Wir waren gemeinsam mit BMC vor dem Launch im Schotter-Paradies Sardinien unterwegs und haben das neue Kaius 01 genau dort bewegt, wo es hingehört: auf schnellen, anspruchsvollen Gravel-Pisten. Ob das Konzept mit Schweizer Preisschild aufgeht, erfahrt ihr hier.

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Mehr Reifen, mehr Features, weniger Gewicht? Das BMC Kaius 01 im Detail

Wie bei den Rennrädern von BMC steht auch beim Kaius 01 kompromisslos die Performance im Mittelpunkt. Das Bike wurde konsequent für modernes Gravel-Racing entwickelt – für Rennen, bei denen Durchschnittsgeschwindigkeiten jenseits der 35 km/h längst keine Ausnahme mehr sind, sondern zur neuen Realität gehören.

Schon auf den ersten Blick sticht die extrem breit ausgestellte Gabel ins Auge. Sie ist nicht nur optisch prägend, sondern folgt einem klaren aerodynamischen Konzept, das stark an die Teammachine R erinnert – damals entwickelt in Zusammenarbeit mit Red Bull Advanced Technologies. BMC fasst diesen Ansatz unter dem Begriff „Aerosynthesis” zusammen: Fahrer, Komponenten und Rahmen sollen zu einer aerodynamischen Einheit verschmelzen. Konsequenterweise gehören dazu auch die hauseigenen Aero-Flaschenhalter, die aerodynamisch ins Gesamtkonzept eingebunden sind und optisch wie funktional zum Rest des Bikes passen.

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Halo à la Gravel: Die breit ausgestellte Gabel ist das prägnanteste Merkmal des Kaius – und der Einfluss der Teammachine R ist unverkennbar.
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Integrierte Flaschenhalter und das goldene BMC-Branding runden den stilvollen und integrierten Look ab.

Gleichzeitig wächst die Reifenbreite deutlich. Der neue Rahmen bietet Platz für Reifen bis zu 52 mm Breite bei ISO-konformen 6 mm Abstand. Damit erhöht sich die Vielseitigkeit deutlich und erweitert sich das Einsatzspektrum spürbar – von schnellen Race-Formaten bis hin zu anspruchsvollen Ultra-Distanzen.

Auch bei den Details zeigt sich das Kaius durchdacht. Unter dem Oberrohr sitzt erstmals die sogenannte Cargo Plate für Zubehör, ergänzt durch einen dritten Flaschenhalter unter dem Unterrohr sowie zusätzliche Mounts auf dem Oberrohr für Bolt-on-Top-Tube-Bags. Das spricht nicht nur Racer bei schnellen Events wie Traka an, sondern auch Fahrer, die bei self-supported Rennen wie Unbound unterwegs sind. Der Schutz des Unterrohrs erfolgt über ein minimalistisches 3M-Tape statt eines massiven Kunststoffguards – laut BMC absolut ausreichend und deutlich leichter.

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Der neu entwickelte Chain Catcher ist sauber ins System integriert.
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Bis zu 52 mm Reifenfreiheit bei ISO-konformen 6 mm Abstand bietet die neue Generation.

Apropos Gewicht: Trotz mehr Reifenfreiheit, zusätzlicher Montagemöglichkeiten und verbesserter Aerodynamik bringt das Kaius 01 in Größe 54 gerade einmal 7,1 kg auf die Waage. Das Frameset soll dabei sogar 63 g leichter als der Vorgänger sein, der Rahmen selbst wiegt rund 998 g.

Beim Preis bleibt BMC im High-End-Segment: 10.999 € für das Topmodell mit SRAM RED XPLR. Damit ist das neue Kaius 01 zwar rund 2.000 € unterhalb der Teammachine R01 angesiedelt, bleibt aber mit einem Einstiegspreis von 5.499 € ein kompromissloses Race-Bike und kein Einstiegs-Gravelbike. Das Frameset ist als VAR0-Ready-to-Paint-Option für 4.499 € erhältlich.

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BMC Kaius 01 ONE | 10.999 €
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BMC Kaius 01 TWO | 7.999 €
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BMC Kaius 01 THREE | 5.499 €

Race Ready – Die Ausstattung des BMC Kaius 01

Auch bei der Ausstattung bleibt sich BMC treu und denkt das Kaius 01 konsequent als Race-Tool. Der Fokus liegt klar auf Effizienz, zugeschnitten auf Performance unter Rennbedingungen, vor allem in unserer Topvariante, dem Kaius 01 ONE.

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BMC Kaius 01 2026

10.999 €

Ausstattung

Sattelstütze Carbon Aero Shaped Seatpost D-Shaped
Bremsen SRAM RED AXS 160/160 mm
Schaltung SRAM RED XPLR AXS 1 x 13
Kettenblatt 42 T
Vorbau BMC ICS Carbon Aero 2.0 90 mm
Lenker BMC ICS Carbon Aero 2.0 370 mm
Laufräder CG 39 SL Carbon 12 x 100 / 12 x 142
Reifen Continental Dubnital 700 x 50c
Kurbeln SRAM RED AXS DUB 170 mm
Kassette SRAM RED XPLR XG-1391-E1 10-46 T

Technische Daten

Größe 47 51 54 56 58 61
Gewicht 7,10 kg

Besonderheiten

Neues ICS Aero Cockpit
Integrierte Aero Flaschenhalter
Hauseigene Laufräder mit Carbon Speichen
Rohrprofile inspiriert von Teamachine R

Beim Antrieb der gesamten Plattform setzt BMC vollständig auf moderne 1-by-Schaltgruppen. Das Kaius ist ausschließlich für elektronische Antriebe wie SRAM AXS XPLR oder die 1-by-Version der Shimano GRX Di2 ausgelegt und verzichtet zugunsten der Reifenfreiheit und einer verbesserten Aerodynamik komplett auf eine Umwerferaufnahme. Stattdessen kommt ein neu entwickelter Chain Catcher zum Einsatz, der sauber ins System integriert ist und mit verschiedenen Kettenblattgrößen kompatibel bleibt. Klassische 2-fach-Setups wie Shimanos GRX sind damit bewusst außen vor gelassen.

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Für die Topausstattung, das Kaius 01 ONE, verbaut BMC hauseigene Carbon-Laufräder mit VONOA-Carbon-Speichen, die auf maximale Steifigkeit und Effizienz ausgelegt sind. Die hauseigenen Felgen bieten eine 25 mm Maulweite und eine Felgentiefe von 39 mm, womit sie sich klar im Spannungsfeld aus Aerodynamik, Gewicht und Stabilität positionieren. Bereift ist das Setup serienmäßig mit 45 mm breiten Continental Terra Competition-Reifen. Diese haben sich bereits in unserem aktuellen Gravel-Reifen-Vergleichstest als sehr schnelle Allrounder für Hardpack und etwas losere Untergründe bewiesen und unterstreichen den klaren Race-Fokus des Bikes. Für unser Test-Setup auf den teils schlammigen Abfahrten auf Sardinien war der vom XC-MTB stammende, 50 mm breite Continental Dubnital-Reifen die bessere Wahl.

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Am Cockpit vertraut BMC auf die zweite Generation des hauseigenen ICS-Carbon-Aero-Cockpits – und die hat nochmal zugelegt. Die tiefere Form macht aerodynamisch Sinn und sieht dabei auch noch verdammt gut aus. Dazu soll der Lenker steifer sein als beim Vorgänger, was sich in einem direkteren, präziseren Fahrgefühl bemerkbar machen soll. In unserer Größe 54 kommt ein 370 mm breiter Lenker mit 90 mm Vorbau zum Einsatz – etwas breiter als beim Vorgänger, der in allen Größen nur 360 mm bot. Neu ist auch die größenspezifische Abstufung: Bis Größe 54 gibt es das Cockpit mit 370/420 mm, für 56 und 58 mit 390/440 mm und für die 61 mit 410/460 mm. Ein sinnvoller Schritt, der vor allem bei weniger schmalen Schultern der Kontrolle auf dem Schotter zugutekommt.

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Das neue ICS-Carbon-Aero-Cockpit ist im Vergleich zum Vorgänger tiefer geworden und findet sich neben dem Teammachine R 01 auch am neuen Kaius 01 wieder.

Ausgewachsener Gravel-Racer – Die Geometrie des BMC Kaius 01

BMC hat das Kaius 01 konsequent vom Offroad-Rennrad hin zu einem spezialisierten Gravel-Racer weiterentwickelt. Während der Vorgänger noch stärker auf Agilität und eine gestreckte Aero-Position setzte, bringt die neue Generation mit flacherem Lenkwinkel und mehr Stack spürbar mehr Kontrolle und Langstreckentauglichkeit ins Spiel. Genau das fordert modernes Gravel-Racing heute, ohne dabei den direkten Vortrieb zu opfern.

In sechs Größen verfügbar, kombiniert das Kaius ein sportliches Stack-to-Reach-Verhältnis von 1,42 mit einer aerodynamisch effizienten Sitzposition, die gleichzeitig genügend Druck auf das Vorderrad bringt, um auch bei hohen Geschwindigkeiten viel Kurvengrip zu gewährleisten. Der im Vergleich zum Vorgänger leicht reduzierte Reach von 396 mm und der gewachsene Stack, unter anderem durch ein längeres Steuerrohr, sollen die Kontrolle und den Komfort auf langen Distanzen verbessern.

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Im Zusammenspiel mit der bewährten 700C-Laufradgröße kann das Handling präzise und agil bleiben, während der Antritt direkt und effizient umgesetzt werden kann – Eigenschaften, die im Rennkontext oft wichtiger sind als maximale Überrollfähigkeit oder ein reiner Geradeauslauf, jedoch eine andere Laufradgröße mit sich bringen würden. Gleichzeitig werden Sitz- und Lenkwinkel je nach Rahmengröße angepasst, um ein konsistentes Fahrverhalten über alle Größen hinweg zu gewährleisten. Die mit 70,8° in Größe 54 moderat flachen Lenkwinkel sprechen für Laufruhe im Highspeed, während die konstant kurzen Kettenstreben von 425 mm den Vortrieb unterstützen und durch ihre angewachsene Länge gleichzeitig die großzügige Reifenfreiheit ermöglichen.

Größe 47 51 54 56 58 61
Oberrohr 531 mm 544 mm 559 mm 569 mm 587 mm 598 mm
Sattelrohr 429 mm 449 mm 471 mm 485 mm 509 mm 533 mm
Steuerrohr 88 mm 109 mm 126 mm 147 mm 173 mm 199 mm
Lenkwinkel 70,8° 70,8° 70,8° 71,6° 71,6° 71,6°
Sitzwinkel 74,3° 74,3° 73,8° 73,8° 73,3° 73,3°
Kettenstrebe 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm
Tretlagerabsenkung 79 mm 79 mm 79 mm 79 mm 79 mm 79 mm
Radstand 1.010 mm 1.024 mm 1.027 mm 1.032 mm 1.045 mm 1.058 mm
Reach 385 mm 392 mm 396 mm 400 mm 405 mm 409 mm
Stack 521 mm 541 mm 561 mm 581 mm 606 mm 631 mm

Ab auf die Piste – Das BMC Kaius 01 im Test

Die Hochebenen im Osten Sardiniens sind staubig, verwunschen und von einer Stille geprägt, die nur durch das rhythmische Knirschen von feuchtem Schotter unterbrochen wird. Wer hier oben unterwegs ist, merkt schnell: Das Gelände ist gnadenlos ehrlich zu Mensch und Material. Es ist das perfekte Revier für die neueste Evolutionsstufe des BMC Kaius 01.

BMC schickt uns übrigens nicht auf den serienmäßigen 45 mm breiten Continental Terra Competition-Reifen auf die Piste – Sardinien hatte am Tag zuvor nämlich ordentlich Wasser abbekommen und auf den teils schlammigen Abfahrten wäre der profilärmere Race-Reifen schlicht die falsche Wahl gewesen.

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Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – macht das Kaius von der ersten Kurve an einfach Spaß. Der Antritt ist knackig, die Kraftübertragung direkt und das Bike kommuniziert sofort, was vorne passiert. Klar, die wuchtigen Dubnital-Walzen nehmen dem Vorwärtsdrang etwas die Schärfe – mit den schmaleren Terra Competition würde das Kaius vermutlich sofort in den peitschenden Road-Modus schalten, den man von BMC kennt und liebt. Aber hier, auf den zerfurchten Sandsteinwegen der Insel, ist Grip das schlagkräftigere Argument.

Tuning-Tipp: Für matschige Bedingungen lohnt sich der Wechsel auf die 50 mm breiten Dubnital – mehr Grip geht kaum.

Überraschend bleibt die Agilität. Trotz der dicken Reifen und der auf Spurtreue ausgelegten Front lässt sich das Kaius überraschend präzise durch technische Sektionen zirkeln – kein träges Durchpflügen, sondern intuitive Direktheit bei Richtungswechseln. Auf flacheren Passagen fällt zudem auf, wie sauber das Bike rollt, selbst mit den wuchtigen 50er Dubnital. Die Arbeit an Rahmen und Gabel zahlt sich aus, das Kaius läuft effizient und ruhig. Mit den serienmäßigen 45 mm Terra Competition dürfte da noch etwas mehr drin sein.

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Beim Komfort sollte man keine Wunder erwarten – das Kaius ist ein Racebike und fühlt sich auch so an. Cockpit und Carbon-Speichen sind steif und das spürt man. Das Heck gibt durch Sitzstreben und Sattelstütze etwas nach und mit 1,4 bar in den breiten Tubeless-Reifen fängt das Setup einen Großteil der groben Stöße ab. Unterm Strich bleibt es aber ein straffes, konsequent auf Effizienz ausgelegtes Fahrgefühl.

Am Ende des Tages, wenn der Staub auf der Haut klebt und der erste Aperol Spritz mit Blick aufs Meer langsam die Muskeln entkrampft, bleibt vor allem eine Erkenntnis: Das Kaius macht verdammt viel Spaß. Mehr hatten wir nicht erwartet – und genau das hat es auf Sardinien geliefert.

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Für wen ist das BMC Kaius 01?

Mit der zweiten Generation des Kaius 01 zielt BMC messerscharf auf die wachsende Riege der Gravel-Racer ab, denen „schnell” längst nicht mehr reicht. Das Bike ist die logische Konsequenz für alle, die das kompromisslose Fahrgefühl einer Teammachine R01 auf den Schotter übertragen wollen – nur eben angepasst an die Realität moderner Gravel-Rennen. Die gewachsene Reifenfreiheit bis 52 mm und die zusätzlichen Anschraubpunkte zeigen dabei klar, wohin die Reise geht. Rennen wie Traka verlangen maximale Geschwindigkeit auf wechselndem Untergrund, während Rennen wie Unbound Robustheit, Self-Support und vor allem Tempo fordern.

Wer einen gemütlichen Packesel für entschleunigte Mehrtagestouren sucht, ist hier falsch. Das Kaius will gefahren werden, nicht geschoben. Wer ein Bike sucht, das auf dem Gravel-Race-Markt ganz vorne mitspielt, findet hier einen kompromisslosen Partner.

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Fazit zum BMC Kaius 01 2026

Das neue Kaius 01 ist keine Revolution – und das muss es auch nicht sein. BMC hat die zweite Generation konsequent weiterentwickelt: leichter, aerodynamischer, vielseitiger. Der Race-Charakter bleibt dabei vollständig erhalten, die Reifenfreiheit wächst und das Gesamtpaket wirkt deutlich ausgereifter als beim Vorgänger. Wer Gravel vor allem als Rennformat begreift und das nötige Budget mitbringt, bekommt hier ein Bike, das in der Spitzengruppe des Gravel-Race-Segments mitspielt – und das zu Recht.

Tops

  • starker Antritt dank geringem Gewicht
  • agiles Handling
  • gut abgestimmte Compliance
  • hohe Vielseitigkeit dank breiter Reifenfreiheit und vielen Anschraubpunkten für ein Racebike

Flops

  • keine

Mehr Informationen findet ihr unter bmc-switzerland.com

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Text: Jan Fock Fotos: Jan Fock, Bartek Wolisnki

Wer schreibt hier?

Jan Fock
Junior Editor

Jan Fock vereint bei 41 Publishing sportlichen Ehrgeiz mit einem tiefen Verständnis für die Radsportkultur. Der studierte Gesellschaftswissenschaftler bringt ein feines Gespür für Trends und Dynamiken in die Redaktion des GRAN FONDO Magazin ein. Sein Fokus liegt auf dem Testen von High-End-Rennrädern und Gravel-Bikes, wobei seine Leidenschaft besonders dem Bikepacking und sportlichen Feierabendrunden gilt. Jan kombiniert sein Organisationstalent mit akribischen Analysen und bietet in seinen fundierten Kaufberatungen präzise Orientierung für alle ambitionierten Radsportler und Radsportlerinnen.

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