E-Gravel-Bike ≠ E-Gravel-Bike: Warum ihr diesen Vergleichstest lesen müsst
Davon träumt jeder: Bikepacking-Abenteuer mit elektrischem Rückenwind, Pendeln an der Côte d’Azur, die Sonne im Gesicht, der Schub an den Pedalen … Freiheit auf zwei Rädern. Ungezwungen, funktional, sportlich. Genau das versprechen E-Gravel-Bikes. Doch welches Bike hält dieses Versprechen wirklich? Und welches ist ein fauler Kompromiss – weder Fleisch noch Fisch und auch nicht vegan? Denn sicher ist: E-Gravel-Bike ≠ E-Gravel-Bike, und die noch junge Kategorie ist diverser als man denkt!
Komplexe Federungssysteme, unterschiedlichste E-Antriebe und von Vollausstattung bis Naked-Bike alles, was man sich vorstellen kann. Wie? Was? Halt, Stopp! Kommt ihr bei der rasanten Entwicklung am E-Gravel-Bike-Markt nicht mehr mit? Kein Wunder! Auch wir haben während diesem Test jede Menge Neues erfahren und einen 360°-Rundflug über die Schotterpisten- und Packgefährten gemacht.
E-Gravel-Bikes boomen – und mit jeder neuen Modellflut wächst die Verwirrung. Mal sportlich und leicht, mal schwerfällig wie ein Mini-E-SUV. Mal Power-Boost, mal dezenter Schub. Und irgendwo zwischen Abenteuerlust und Alltagstauglichkeit verschwimmt die Grenze: Was ist noch ein E-Gravel-Bike – und was eigentlich ein verkleidetes E-MTB oder ein Commuter?
Wir haben uns die spannendsten Bikes geschnappt und sie dort getestet, wo sie hingehören: auf staubigen Schotterpisten, verwinkelten City-Gassen und langen Touren mit vollem Gepäck. Wir waren in Nizza, dem traumhaften Ort an der Côte d’Azur zwischen dem Mittelmeer und Alpen-Ausläufern, der alles bietet: von epischen Gravel-Strecken über breite Boulevards bis hin zu steilen Anstiegen und französischer Küche – laut unserer Testcrew ein perfektes Testlabor 😉.
Unser E-Gravel-Bike Test macht Schluss mit Marketing-BlaBla und trennt die Spreu vom Weizen. Wir zeigen euch, welche Bikes wirklich Spaß machen, welche Motoren euch mit einem breiten Grinsen die Berge hochziehen – und bergab nicht ausbremsen. Gleichzeitig decken wir auf, wo unnötiges Gewicht oder nervige Details den Fahrspaß ruinieren. Kurz gesagt: Wir helfen euch, das perfekte E-Gravel-Bike zu finden – ohne Fehlkäufe und Frust!
Die heißesten E-Gravel-Bikes 2025: Das Testfeld im Überblick
Egal, ob du einen effizienten Commuting-Spezialisten für den täglichen Weg zur Arbeit suchst, einen vielseitigen Allrounder für jede Gelegenheit oder ein echtes Abenteuer-Bike für lange Bikepacking-Trips – wir haben ein spannendes Testfeld zusammengestellt, das die gesamte Bandbreite dieser Kategorie abdeckt.
| Bike | Motor (Nm) | Akkukapazität (Wh) | Gewicht (kg) | Preis |
|---|---|---|---|---|
| BMC URS AMP LT TWO | TQ-HPR50 (50 Nm) | 360 Wh | 14,52 kg | 9.999 € |
| Canyon Commuter:ONfly 7 | FAZUA Ride 60 (60 Nm) | 430 Wh | 18,24 kg | 3.499 € |
| Canyon Grizl:ONfly CF Daily | Bosch Performance Line SX (55 Nm) | 400 Wh | 17,68 kg | 5.499 € |
| Moustache Dimanche 29.4 EQ | Bosch Performance Line SX (55 Nm) | 400 Wh | 19,40 kg | 4.899 € |
| ROSE BACKROAD Plus EQ | Shimano EP8 (85 Nm) | 360 Wh | 17,22 kg | 4.999 € |
| R&M UBN Five Commute | FAZUA Ride 60 (60 Nm) | 430 Wh | 20,82 kg | 4.999 € |
| Specialized Turbo Creo 2 Expert | Specialized 1.2 SL (50 Nm) | 320 Wh | 15,78 kg | 8.500 € |
| Specialized Turbo Tero X 5.0 | Specialized 2.0 (70 Nm) | 710 Wh | 27,42 kg | 5.000 € |
| Ultima Mobility eGRAVEL YIN SPORT | ZF CentriX (75 Nm) | 504 Wh | 17,66 kg | 7.238 € |
| Gesamter Durchschnitt | 63 Nm | 436 Wh | 18,75 kg | 6.070 € |
| E-Gravel Durchschnitt * | 62 Nm | 391 Wh | 17,58 kg | 6.590 € |
* Durchschnitt ohne Specialized Turbo Tero X 5.0 und Canyon Commuter:ONfly 7, die nicht zur E-Gravel-Kategorie gehören.
Wenn ihr wissen wollt, welches E-Gravel-Bike wirklich überzeugt, welche Modelle im Alltag abliefern – und von welchen ihr lieber die Finger lassen solltet, dann schaut euch den großen Testbericht in unserem Schwestermagazin DOWNTOWN an.
Die besten Bikes im Vergleich – jetzt lesen
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Text & Fotos: Jan Richter
